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Todesfall in Berlin
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Diphtherie-Impfung – an Auffrischung denken

Es gibt hierzulande nur noch wenige Diphtherie-Fälle – dank Impfungen. In Berlin ist nun jedoch ein Junge nach der Erkrankung gestorben. Anlass genug, den eigenen Impfstatus zu prüfen.
AutorKontaktdpa
Datum 29.01.2025  11:00 Uhr

Alle zehn Jahre auffrischen

Das kann man sich leicht merken: alle zehn Jahre. In der Regel wird die Impfung als Kombinationsimpfung verabreicht, die auch den Tetanus-Schutz auffrischt.

Und: Einmalig sollte die Auffrischung der STIKO-Empfehlung zufolge mit einem Kombi-Impfstoff durchgeführt werden, der auch vor Keuchhusten schützt. Hat man diese Keuchhusten-Auffrischung noch nicht bekommen, sollte sie zusammen mit der nächsten Diphtherie-Auffrischung verabreicht werden.

Grundimmunisierung nachholen

Beim Nachholen der Grundimmunisierung sind drei Impfungen fällig: Vier bis acht Wochen nach dem ersten Piks ist der zweite dran. Sechs bis zwölf Monate nach der zweiten Impfung folgt dann die dritte.

Übrigens: Gerade vor Reisen lohnt es sich, den Diphtherie-Impfschutz noch einmal zu checken. Denn in vielen Ländern Afrikas, des Südpazifiks und Osteuropas ist Diphtherie endemisch, tritt also regelmäßig auf. Plant man, in diese Regionen zu reisen, sollte man das impfen-info.de zufolge frühestens nach der zweiten Impfstoffdosis tun.

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