| Juliane Brüggen |
| 07.10.2026 14:00 Uhr |
Die Adexa betont, dass faire Gehälter »eine Investition in die Zukunft jeder Apotheke« seien. »Wenn eine qualifizierte Ausbildung sich kaum noch im Gehalt bemerkbar macht, entscheiden sich junge Menschen für andere Berufe«. Das Tarifniveau in Nordrhein liege ohnehin hinter dem übrigen Bundesgebiet zurück, nicht nur bei den Gehältern, sondern auch hinsichtlich der Wochenarbeitszeit von 40 statt 39 Stunden und weniger Urlaubstagen.
»Die Beschäftigten haben die wirtschaftlich schwierigen Jahre der Apotheken mitgetragen: mit hohem Einsatz, mit Flexibilität und oft mit Zurückhaltung bei den eigenen Forderungen«, schreibt die Adexa. Beide Seiten hätten vereinbart, den neuen Vertrag zügig anzugehen, sobald die Honorarerhöhung für Apotheken feststehe. Da dies nun Realität ist, könnten die Angestellten »zu Recht« erwarten, »daran beteiligt zu werden, und zwar lückenlos ab dem 1. Juli und nicht erst ab Oktober.«
»Wir fordern Gehälter deutlich über dem Mindestlohn, die Anerkennung von Ausbildung und Berufserfahrung und Arbeitsbedingungen wie im übrigen Bundesgebiet«, so die Adexa.