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Dünnschichtchromatographie
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Fingerspitzengefühl gefragt

Keine Frage, die Dünnschichtchromatographie, kurz DC genannt, zählt zu den aussagekräftigsten Prüfungen in der Apotheke. Mit wenig Zeit- sowie Materialaufwand sind pflanzliche Ausgangsstoffe, fette oder ätherische Öle, aber auch Wirkstoffe identifizierbar. 
AutorKontaktIngrid Ewering
Datum 25.07.2019  14:50 Uhr

Rezeptur-Helfer auf Video

Rezepturen herstellen ist alles andere als Routine. Immer wieder stehen PTA vor neuen Herausforderungen oder müssen altes Wissen neu abrufen. Dabei helfen ihnen die RezepturVideos von PTA-Forum.

Mit der Eingangsprüfung von Ausgangsstoffen diesem Thema beschäftigt sich Apothekerin Vanessa in einem der neuen Rezeptur-Helfer-Videos von PTA-Forum. Dabei orientiert sie sich am Flussdiagramm in der BAK-Leitlinie »Prüfung und Lagerung von Ausgangsstoffen«. Für ihren Ausgangsstoff Neomycinsulfat stehen unter anderem eine Dünnschichtchromatografie und ein nasschemischer Nachweis von Sulfat auf dem Plan. Doch zunächst steht die Identitätsprüfung an: Bei Neomycinsulfat handelt es sich um ein weißes bis gelblich-weißes Pulver.

Die DC führt Vanessa nach DAC-Probe 11 durch. Es gibt auch die DAC-Probe 10, die horizontal, mit kleineren Platten und weniger Fließmittel durchgeführt wird. Sie wird in Zukunft in den Alternativen Identifizierungen neben der DAC-Probe 11 stehen. Bis dahin ist für Neomycinsulfat jedoch ausschließlich letztere vorgeschrieben. Vanessa erklärt und zeigt Schritt für Schritt ihr Vorgehen. Gut so, denn einige Schritte sind nicht einfach, so zum Beispiel das Tüpfeln aus den Kapillaren, weil der Auftragepunkt nicht zu groß werden darf.

Natürlich geht die Apothekerin auch auf die Quellen ein, in denen PTA alles Relevante finden und zeigt die in der Rezeptur immer notwendige Genauigkeit so selbstverständlich, dass es leicht fällt, diesem Vorbild in der eigenen Rezeptur zu folgen.

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