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Schmerz- und stressfrei
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Kindern die Angst vorm Impfen nehmen

Die ersten Impfungen sind bei Kind und Eltern mit einiger Aufregung verbunden. Damit die Impf-Erfahrungen positiv in Erinnerung bleiben, gilt es, möglichst stress- und schmerzfrei zu impfen. Wie das geht, hat PTA-Forum den Kinder- und Jugendarzt Dr. Ulrich Enzel aus Heilbronn gefragt.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 17.11.2020  10:30 Uhr

Die meisten Impfungen sind nicht besonders schmerzhaft

Enzel führt aus, dass alle Impfungen im ersten Lebensjahr bis auf die Masern-Mumps-Röteln-Vakzine nicht sonderlich schmerzen. »In diesem Zusammenhang wird häufig die Pneumokokken-Impfung als schmerzhaft angeführt. Das ist jedoch nicht ganz korrekt. Der Konjugat-Impfstoff Prevenar® 13, der zur Grundimmunisierung verwendet wird, ist nicht sonderlich schmerzhaft. Anders sieht es mit dem 23-valenten PS-Impfstoff Pneumovax® für Ältere aus. Auch hier kann die PTA aufklärend beruhigen.«

Enzel ist sich sicher: Wenn die Beratung von Apotheken- und Praxismitarbeitern Hand in Hand geht, kann das nur Vorteile bringen. »Wenn zwei am selben Strang ziehen, hat man mehr Einflussmöglichkeiten. Das potenziert den Effekt beim Kunden und verleiht dem Impfgedanken Nachdruck.« Die Coronavirus-Pandemie hat laut Enzel das Thema Impfen präsenter gemacht. Nach seiner Erfahrung haben Eltern anstehende Grundimmunisierungen nicht vernachlässigt, sondern stehen der Sache aufgeschlossener gegenüber. 

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