| Katja Egermeier |
| 09.04.2026 10:00 Uhr |
Gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren: Vor allem fettreicher Fisch sowie pflanzliche Lebensmittel wie Leinsamen und Walnüsse tragen zur Versorgung bei. / © Adobe Stock/yanadjan
Betrachtet man die Schlagzeilen der vergangenen Jahre, erscheinen Omega-3-Fettsäuren geradezu als Wundermittel: Sie sollen gegen Akne helfen, die Nieren gesund halten, den Blutdruck senken und sogar das Altern verlangsamen. Doch am häufigsten werden Omega-3-Fettsäuren im Zusammenhang mit der Herzgesundheit genannt. Die Frage, ob sie wirklich so wichtig fürs Herz sind, hat nun die Deutsche Herzstiftung beantwortet.
Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann, die er jedoch für zahlreiche wichtige Funktionen braucht – etwa für Herz, Gehirn, Gefäße und die Regulation von Entzündungen.
Meist geht es dabei um die drei wichtigsten Formen von Omega-3-Fettsäuren, die sich in ihrer Struktur, Herkunft und Wirkung unterscheiden, laut Herzstiftung aber häufig verwechselt werden:
| Omega-3-Fettsäure | Empfehlung/Orientierung |
|---|---|
| EPA + DHA (Fisch-Omega-3) | ca. 250 mg pro Tag bzw. 1–2 Portionen Fisch pro Woche |
| ALA (pflanzliches Omega-3) | ca. 1–1,5 g täglich, z. B. 1 EL Rapsöl oder 1 EL Leinsamen oder eine kleine Portion Walnüsse (13 g) |
| Sichere Zufuhr (EPA + DHA) | je nach Institution bis 1,5 g/Tag (vorsorglich) bzw. bis 5 g/Tag (als sicher bewertet) |