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BVpta-Umfrage zur PTA-Ausbildung
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PTA-Schulen sehen deutlichen Reformbedarf

Eine bundesweite Befragung von 57 PTA-Schulen hat es offengelegt: Es besteht Handlungsbedarf. Ganz oben auf der Agenda stehen dabei mehr Praxis und Ausbildungsvergütung.
AutorKontaktBettina Schwarz | BVpta
Datum 26.08.2026  09:00 Uhr
Rahmenbedingungen für eine Reform der PTA-Ausbildung

Rahmenbedingungen für eine Reform der PTA-Ausbildung

Trotz der großen Reformbereitschaft weisen die Schulen auch auf notwendige Rahmenbedingungen hin. Eine erfolgreiche Neuausrichtung der Ausbildung erfordert ausreichend finanzielle und personelle Ressourcen, genügend Ausbildungsapotheken, eine enge Abstimmung zwischen Schulen und Praxisbetrieben sowie modernisierte Lehrpläne. Entscheidend sei zudem, die Qualität der praktischen Ausbildung dauerhaft sicherzustellen.

Mehr Wertschätzung für den PTA-Beruf

Über die konkreten Reformvorschläge hinaus wünschen sich viele Schulen eine stärkere Wertschätzung des PTA-Berufs. In den Freitextantworten wurde mehrfach angemerkt, dass die öffentliche Wahrnehmung der Apotheken und insbesondere der PTA häufig zu einseitig sei. Die vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgaben – etwa in Rezeptur und Labor – seien in der Bevölkerung kaum bekannt. Gleichzeitig sprechen sich die Schulen für verbindliche Aufstiegsqualifikationen mit anerkanntem Abschluss und einer angemessenen finanziellen Anerkennung aus.

Für den BVpta liefern die Ergebnisse einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Zukunft der PTA-Ausbildung. Der BVpta wird die Erkenntnisse in den politischen Dialog einbringen und sich gemeinsam mit Schulen, Berufsverbänden, Kammern und weiteren Akteuren für eine Reform einsetzen, die den Anforderungen einer modernen Arzneimittelversorgung gerecht wird und den PTA-Beruf langfristig stärkt.

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