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Weltnichtrauchertag
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Rauchen ist Gift für den Körper – und die Umwelt

Raucher haben deutlich häufiger mit schwerwiegenden Augenerkrankungen zu kämpfen als Nichtraucher. Doch nicht nur das:  Neben der erhöhten Gefahr für COPD, Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall ist auch das Risiko für schwere oder gar tödliche Covid-19-Verläufe bei Rauchern besonders hoch. Zudem löst Tabakkonsum enorme Umweltschäden aus. Eigentlich ausreichend Gründe, endlich mit dem Rauchen aufzuhören.
AutorKontaktChristiane Berg
Datum 31.05.2021  14:00 Uhr

E-Zigaretten keine Lösung

»Zwar sind die Zusammenhänge zwischen COVID-19-Erkrankungen und E-Zigarettenkonsum noch nicht genau geklärt. Doch deuten erste Studien auch hier auf ein vervielfachtes Infektions- und Morbiditätsrisiko hin«, so Professor Stefan Andreas, Leiter der DGP-Taskforce »Tabakentwöhnung«. Raucherinnen und Raucher müssten verstärkt über die weitreichenden Folgen des Tabakkonsums sowie über die Möglichkeiten der erfolgreichen Nikotinentwöhnung informiert werden.

Neben individueller Beratung, Gruppen-Einzel- und/oder Hypnosetherapie kommt hier die Applikation von Nikotin(ersatz)präparaten in Form von Nikotinpflastern, -kaugummis, -sprays oder (Sublingual)Tabletten beziehungsweise die Gabe medikamentöser Therapieoptionen und hier unter anderem die des Antidepressivums Bupropion oder des partiellen Nikotinrezeptoragonisten Vareniclin in Betracht. »Eine Tabakabhängigkeit kann heute sehr erfolgreich behandelt werden«, hebt der Präsident der DPG, Professor Michael Pfeifer, hervor.

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