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Meerrettich in der Küche
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Scharf und gesund

Meerrettich ist mehr als ein Küchengewürz. Die scharfe Wurzel verleiht nicht nur vielen Gerichten eine intensive pikante Note, auch ihre antimikrobiellen Eigenschaften werden seit langem geschätzt.
AutorKontaktAndrea Pütz
Datum 03.01.2025  09:00 Uhr

Bis zu vier Wochen frisch

Eine frische Kren-Wurzel sollte prall sein und keine braunen Stellen oder Risse aufweisen. Für eine längere Haltbarkeit sollte sie kühl und dunkel gelagert werden – am besten im Kühlschrank, eingewickelt in ein feuchtes Tuch oder in einem luftdichten Behälter. So bleibt sie bis zu vier Wochen frisch. Vor der Zubereitung wird die äußere Haut geschält, anschließend wird die Wurzel gerieben, um die scharfen ätherischen Öle freizusetzen. Frisch geriebener Meerrettich sollte zeitnah verwendet werden, da er schnell an Schärfe verliert. Da der intensive Duft Augen und Atemwege reizen kann, empfiehlt es sich, die Zubereitung in gut belüfteten Räumen durchzuführen und bei empfindlicher Haut Handschuhe zu tragen. Meerrettich aus der Tube oder dem Glas ist zwar praktischer und länger haltbar, jedoch weniger aromatisch.

Meerrettich verleiht zahlreichen Gerichten eine würzige Note: Er harmoniert perfekt mit Fleischgerichten wie Roastbeef, Rinderbraten oder Würstchen. Auch zu Fisch, etwa Lachs oder Karpfen, ist er eine köstliche Ergänzung. Meerrettich verfeinert Saucen, Dips und Dressings – ob als klassischer Dip zu Kartoffeln, in einer Meerrettichsauce für Gemüse oder in Kräuterbutter. Köstlich zu geräucherter Forelle, frischem Matjes oder Lachs passt eine Preiselbeer-Meerrettich-Creme. In Kombination mit Apfel oder Senf peppt er Salate auf.

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