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Maniküre
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So geht perfekte Nagelpflege

Erst gepflegte Nägel setzen Hände ins rechte Licht. Genau wie bei der Haut ist dafür eine konsequente Pflege nötig. Das Angebot an Präparaten, die sich bei Inhaltsstoffen und Formulierungen an der Hautpflege orientieren, wächst. Die Dos and Don‘ts.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 30.10.2023  12:00 Uhr

Während die meisten Frauen bei der Pflege an Cleanser, Toner, Masken oder Haarkuren denken, werden die Nägel oft vernachlässigt. Dabei ist die richtige Maniküre wie eine Wellnessbehandlung für Hand und Fuß. Es geht nicht darum, welche Nagellackfarbe gerade im Trend ist, sondern darum, dass die Nägel und Nagelhaut weder eingerissen noch entzündet, dafür aber glatt und perfekt gepflegt sind.

Mit einem Nagelklipser oder einer Schere bringt man zunächst die Nägel auf die gewünschte Länge. In jedem Fall müssen die Instrumente scharf sein, damit das Nagelende nicht ausfranst. Fußnägel werden am besten gerade geschnitten und die Ecken nicht abgerundet, um ein Einwachsen des Nagels zu verhindern. Maniküre und Pediküre gehen leichter von der Hand, wenn Hände oder Füße zuvor gebadet wurden. Nach dem Cut wird mit einer Glas- oder Sandfeile die Form angepasst. Dabei aber nicht hin- und herfeilen, sondern immer nur in eine Richtung. Die meisten Feilen haben unterschiedliche Stärken, so dass sich die eine Seite zum Formen, die andere zum Glätten und Polieren verwenden lässt (wie Bio-H-tin® 3-Phasen-Polierfeile).

Damit die Nägel geschmeidig sind und nicht splittern beim Feilen oder Klipsen, sollte man eine Nagelcreme oder ein -öl auf Nagelplatte und den umgebenden Nagelfalz auftragen und leicht einmassieren. Nagelcremes sind O/W- oder W/O-Emulsionen mit Inhaltsstoffen wie Chitosan, Panthenol und Phytantriol mit Liposomen und Vitamin H (wie Bio-H-tin® regenerierende Nagelcreme, Creme Abricot von Dior). Sie unterstützen die Regeneration rissiger Nagelhaut, beugen erneutem Einreißen vor und erhöhen den Feuchtigkeitsgehalt des Nagels. Nagelpflege kann aber auch mit geschmeidig machenden Substanzen aus Granatapfelsamenöl oder dem Neembaum in Stiftform erfolgen (wie Nagelpflegestift von Weleda, Dr. Hauschka Neem-Nagelölstift). Nagelöle (wie Nagelpflegeöl Velvet Smooth von Scholl, Nagelöl von Susanne Kaufmann, Better Nail Serum von UKA) enthalten meist pflanzliche Öle.

Wenn die Pflege gut eingezogen ist, kommt die Nagelhaut an die Reihe. Überstehende Nagelhaut wird nach dem Auftragen eines Nagelhautentferners (wie Nagelhaut-Entferner-Stift von Weleda, Nagelhautentfernergel von Artdeco) weich, ohne dass das Nagelkeratin angegriffen wird. Nach kurzer Einwirkzeit wird die Nagelhaut mit einem Rosenholz- oder Gummistäbchen zurückgeschoben. Wenn sie sehr empfindlich ist, kann die Hand noch mal in ein Handbad mit pflegenden Zusätzen eingetaucht werden. Niemals ist allerdings das Nagelhäutchen abzuschneiden. Das könnte Entzündungen und Nagelstörungen zur Folge haben.

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