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Beratung kompakt
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Stress lass nach!

Stress kann antreiben – oder ausbremsen. Wird er zum Dauerzustand, leidet die Gesundheit und letztendlich auch die Beratungsleistung in der Offizin. Wer Strategien zur Stressbewältigung kennt, kann nicht nur sich selbst, sondern auch Kunden besser unterstützen.
AutorKontaktCaroline Wendt
Datum 27.10.2025  08:00 Uhr

Stressoren

  • Lärm, Hitze, Kälte oder Reizüberflutung
  • Hunger, Schlafentzug oder Schmerzen
  • Zeitdruck, Konflikte, Unter- oder Überforderung
  • lebensverändernde Ereignisse, wie Verlust von Bezugspersonen oder dem Arbeitsplatz oder plötzliche Einschränkung der Gesundheit
  • kritische Übergänge im Lauf des Lebens wie Erwachsen werden, Berufseinstieg oder Übertritt in die Rente
  • chronische Belastungen wie Zeitverlust durch Stau, andauernde Krankheiten oder Doppelbelastung durch Beruf und Familie
  • ständige Erreichbarkeit durch Smartphone, soziale Medien oder berufliche Kommunikation außerhalb der Arbeitszeit

Gesundheitliche Folgen von Dauerstress

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit oder Herzinfarkt
  • Typ-2-Diabetes oder Hypercholesterinämie
  • Kopf- und Rückenschmerzen durch muskuläre Verspannungen sowie verminderte Schmerztoleranz
  • erhöhter Augeninnendruck, Ohrgeräusche oder Hörsturz
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Reizdarm, Übelkeit oder Appetitverlust
  • psychische Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen
  • Schwächung des Immunsystems
  • ungesunder Lebensstiel (Rauchen, Alkoholkonsum, Fastfood, Bewegungsmangel)

Die Situation ändern

  • ehrliche Ursachenforschung
  • Probleme aktiv angehen
  • Zeitmanagement verbessern, Aufgaben strukturieren
  • persönliche und berufliche Prioritäten festlegen
  • Aufgaben ablehnen oder abgeben
  • Informationen einholen
  • Unterstützung beispielsweise bei Kollegen suchen, Netzwerke aufbauen
  • eigene Grenzen erkennen und kommunizieren

Mentale Stresskompetenz

  • innerliches Distanzieren
  • Schwierigkeiten nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung ansehen
  • an persönlichen Einstellungen wie Perfektionismus, Ungeduld oder Angst vor Kontrollverlust arbeiten
  • offener und erwartungsfreier auf Situationen und Menschen zugehen
  • unangenehme Gefühle zulassen und bewusst wieder loslassen
  • Achtsamkeit üben: bewusst im Moment sein, ohne zu bewerten

Für Ausgleich sorgen

  • ausreichend Schlaf
  • regelmäßige Bewegung wie Spaziergänge im Wald
  • Sport treiben
  • Kaffee und Alkohol meiden
  • einem Hobby nachgehen
  • Freundschaften zu pflegen
  • Entspannungsübungen wie Meditation oder progressive Muskelentspannung
  • digitale Auszeiten nehmen, wie handyfreie Zeiten
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