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Astra-Zeneca ausgesetzt
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Wie geht es mit dem Impfen weiter?

Deutschland setzt jetzt wie schon einige andere europäische Länder den Corona-Impfstoff von Astra-Zeneca vorerst nicht mehr ein. Als «reine Vorsichtsmaßnahme», um Auffälligkeiten in seltenen Fällen wissenschaftlich zu überprüfen, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) deutlich machte. Wichtige Fragen sind damit aber offen – was die Hoffnung auf schnelle Impf-Fortschritte angeht und das Impf-Vertrauen.
AutorKontaktdpa/PTA-Forum
Datum 16.03.2021  12:15 Uhr

Könnte man einen anderen Impfstoff für die zweite Dosis nutzen?

Noch läuft es so: Wer die erste Spritze mit Astra-Zeneca-Impfstoff erhält, bekommt auch die zweite von Astra-Zeneca. Theoretisch wäre es auch möglich, verschiedene Impfstoffe zu spritzen – das wäre Experten zufolge immunologisch wahrscheinlich kein Problem. Jedoch liegen zu einer solchen Mischung keine Studiendaten vor, auch eine Zulassung gibt es nicht. Der vorläufige Stopp dürfte aber zunächst kaum für Probleme bei der zweiten Dosis sorgen, sofern er nicht länger dauert: Zwischen Erst- und Zweitimpfung sollen bei Astra-Zeneca möglichst zwölf Wochen liegen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO).

Nach Daten des RKI von dieser Woche haben bisher gut 1,6 Millionen Menschen in Deutschland eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca erhalten – bei vielen ist noch Zeit, bis die zweite Dosis ansteht. Eine Zweitimpfung mit Astra-Zeneca erhielten bisher erst 217 Menschen.

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