6 Tipps für eine kompetente Beratung in der Erkältungszeit |
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Beratungstipp 1: Risikogruppen gezielt ansprechen
Personen mit Zinkmangel sind in der Apotheke häufig anzutreffen. Besonders gefährdet sind1
ältere Menschen,
chronisch Kranke, wie z. B. Personen mit Diabetes mellitus,
Vegetarier und Veganer,
Schwangere und Stillende sowie
Leistungssportler.
Auf manche Risikogruppen treffen gleich mehrere Ursachen für einen Zinkmangel zu: So nehmen Senioren häufig zu wenig Zink mit der Nahrung auf und haben eine verminderte Zinkaufnahme in den Darm1.
Beratungstipp 2: Den Nutzen von Zink verdeutlichen
Was vielen Kunden möglicherweise nicht bekannt ist: Ein Zinkmangel kann das Immunsystem erheblich schwächen und so die Anfälligkeit für virale und bakterielle Infektionen erhöhen2. Durch Ausgleich des Mangels kann die Infektabwehr gestärkt werden.
Eine Beobachtungsstudie zeigte beispielsweise, dass ältere Personen mit höheren Zinkspiegeln seltener eine Lungenentzündung entwickelten und sich besser wieder davon erholten als solche mit niedrigeren Zinkspiegeln3.
Durch eine hochdosierte Zinksubstitution bei Menschen über 55 Jahren konnte zudem die Anzahl an Neuinfektionen signifikant gesenkt werden4.
Welchen Nutzen Zink bei Infekten der oberen Atemwege haben kann, wurde in Metaanalysen aus placebokontrollierten Studien untersucht5. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine Zinksupplementation die Dauer einer Erkältung verkürzen kann. In einigen Analysen wurden bei höheren Dosierungen tendenziell stärkere Effekte beobachtet5.
Beratungstipp 3: Auf Dosis und Bioverfügbarkeit achten
Um einen Mangel rasch und wirksam ausgleichen zu können, ist eine ausreichend hohe Dosierung erforderlich. Die höchstdosierten Zink-Arzneimittel, die in Deutschland rezeptfrei in Apotheken erhältlich sind, enthalten 25 mg Zink pro Tablette.
Übrigens: Die Dosis ist nicht nur für die Wirksamkeit, sondern auch für den Preis pro Zinkeinheit relevant.
Zudem sollten Kunden über die Bioverfügbarkeit informiert werden: Organische Zinkverbindungen sind in der Regel besser bioverfügbar als anorganische1. Zu den organischen Verbindungen zählen z. B. solche mit Orotsäure.
Beratungstipp 4: Beim Zinkgehalt genau hinschauen
Auf den Packungen von Zinkpräparaten steht manchmal anstelle des Gehalts an elementarem Zink der des deutlich schwereren Zinksalzes. Das kann leicht zur Verwechslung und so unbeabsichtigt zu geringeren Dosierungen führen. Achten Sie daher auf den Gehalt an elementarem Zink.
Beratungstipp 5: Unterschied Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel erläutern
Vielen Kunden ist nicht bewusst, dass zwischen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln entscheidende Unterschiede bestehen: Arzneimittel sind zur Behandlung eines Zinkmangels zugelassen. Im Gegensatz zu Nahrungsergänzungsmitteln sind sie im Hinblick auf Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit behördlich geprüft.
Beratungstipp 6: Wann und wie einnehmen
Die Einnahme eines Zinkpräparats wird allgemein auf nüchternen Magen oder mit deutlichem Abstand zu einer Mahlzeit mit Wasser empfohlen. Denn für Verbraucher ist schwer zu vermitteln, dass sie Zink am besten zusammen mit Nahrungsmitteln einnehmen sollten, die reich an absorptionsfördernden (z. B. Eiweiß) und arm an absorptionshemmenden Faktoren (z. B. Vollkornprodukte) sind1. Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an Phytinen wie Getreideprodukte, Hülsenfrüchte oder Nüsse reduzieren die Zinkaufnahme im Darm.
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Zinkorot® 25 mg enthält 25 mg elementares Zink in organischer Verbindung mit Orotsäure (Orotat).
Mit einer Tablette pro Tag kann ein Zinkmangel effektiv ausgeglichen und so das Immunsystem unterstützt werden.
Als Arzneimittel ist Zinkorot® 25 mg behördlich auf Wirksamkeit, Qualität und Sicherheit geprüft.
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Zinkorot® 25 mg Tabletten. Wirkstoff: Zinkorotat • 2 H2O 157,36 mg, entsprechend 25 mg Zink. Zusammensetzung: 1 Tabl. enth.: arzneil. wirks. Bestandt.: 157,36 mg Zinkorotat • 2 H2O, entsprechend 25 mg bzw. 0,38 mmol Zink. Sonst. Bestandt.: hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose, Povidon K 30, Carmellose-Natrium, Talkum, Magnesiumstearat. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von Zinkmangelzuständen, sofern sie durch übliche Ernährung nicht behoben werden können. Gegenanzeigen: Überempfindlk. ggü. d. Wirkstoff od. einem d. sonst. Bestandt. Nebenwirkungen: Häufigkeit nicht bekannt: gastrointest. Beschwerden in Form von abdom. Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhöe u. Magenreizsymptomen. Zink kann nach längerfristiger Einnahme Kupfermangel verursachen. Nähere Informationen s. Fachinformation! Apothekenpflichtig. Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, 71034 Böblingen. Stand: 02/2022
Literatur:
1. Classen HG et al. Zink – Das unterschätzte Element. MMP 2020, 4/43: 149–157
2. Wessels I, Fischer HF, Rink L. Update on the multi-layered levels of zinc-mediated immune regulation. Semin Cell Dev Biol 2021; 115: 62–69
3. Barnett JB et al. Low zinc status: a new risk factor for pneumonia in the elderly? Nutr Rev 2010 Jan; 68 (1): 30–37
4. Prasad A, Beck FWJ, Bao B et al. Zinc supplementation decreases incidence of infections in the elderly: effect of zinc on generation of cytokines and oxidative stress. Am J Clin Nutr 2007 Mar; 85 (3): 837–844
5. Science M, Johnstone J, Roth DE, Guyatt G, Loeb M. Zink for the treatment of the common cold: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. CMAJ 2012; 184 (10). Die eingeschlossenen Studien wurden mit verschiedenen Dosierungen und Formulierungen von Zink durchgeführt, die nicht mit Zinkorot® 25 mg identisch sind.
*Zinkorot® 25 mg ist das am häufigsten in der Apotheke abgegebene Zink-Mono-Arzneimittel in Deutschland gemäß IQVIA, PharmaTrend, Zinkpräparate 04F4, Abverkauf Apotheke (Offizin + Versandhandel), MAT 08/2026.