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Statine
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Muskelschschmerzen als Nebenwirkung

Statine sind für die Prävention von Herz-Kreislauf-Beschwerden unerlässlich und gehören zu den häufig verordneten Arzneimitteln. Als Nebenwirkungen sind Muskelbeschwerden möglich. Welche Patienten sind gefährdet und wie gehen Ärzte vor, wenn Patienten muskuläre Symptome entwickeln?
AutorKontaktVerena Schmidt
AutorKontaktPTA-Forum
Datum 23.10.2026  10:00 Uhr

Muskelschmerzen, im Fachjargon Myalgien genannt, sind ein recht unspezifisches Symptom. Dahinter kann eine ganze Reihe von Ursachen stecken, unter anderem neurologische Erkrankungen, Stoffwechselstörungen oder auch eine Infektion. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, ist eine sorgfältige Anamnese durch den Arzt wichtig. Das betonen auch die Autoren der S1-Leitlinie »Diagnostik und Differenzialdiagnose bei Myalgien«, die zuletzt 2025 aktualisiert wurde.

Wichtig ist demnach vor allem, den Patienten zu fragen, ob die Schmerzen ausgebreitet (diffus) oder an einer bestimmten Stelle des Körpers (lokal) auftreten, in welchen Situationen, zum Beispiel in Ruhe oder Belastung, und wie häufig die Betroffenen unter den Schmerzen leiden und wie lange diese jeweils andauern. Auch der Schmerzcharakter interessiert den Arzt: Sind die Schmerzen eher muskelkaterartig, krampfartig oder brennend?

Häufig stellt sich heraus, dass die Muskelschmerzen von einer Über- oder Fehlbelastung oder Verletzung eines Muskels herrühren. In diesen Fällen hilft akut Schonung und Kühlung, bei länger andauernden Schmerzen Wärme, sanfte Bewegung und Massagen. Darüber hinaus können lokal angewendete nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen und Diclofenac die Beschwerden lindern, zum Beispiel als Salbe oder Gel aufgetragen. 

Hinter den Muskelbeschwerden können jedoch auch andere Auslöser stehen. Es kann sich beispielsweise um eine Nebenwirkung bestimmter Arzneimittel handeln.

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