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Brustkrebs
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App erfasst Symptome und informiert Behandlungsteam

»Hatten Sie Schmerzen? Waren Sie selbst für Ihre gewohnten Tätigkeiten zu müde?« Mit Fragen zu Symptomen, Alltag und emotionaler Verfassung kann einer Studie zufolge die Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen gesteigert werden. Das haben Forschende der Berliner Charité und der Deutschen Krebsgesellschaft belegt, deren Studie in der Fachzeitschrift »JAMA Oncology« erschienen ist.
AutorKontaktdpa
Datum 13.08.2026  14:00 Uhr
App könnte Patientinnen bald zur Verfügung stehen

App könnte Patientinnen bald zur Verfügung stehen

Studienleiterin Karsten geht davon aus, dass das Monitoring Patientinnen bald zugutekommt. »Wir planen im letzten Quartal dieses Jahres in die Versorgung zu gehen.« Das Innovationsfonds-Projekt PRO B wurde gemeinsam mit den Krankenkassen Barmer, DAK-Gesundheit und mkk umgesetzt. Man sei mit weiteren Krankenkassen im Gespräch, sagte Karsten.

Auch der Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sieht das App-basierte Monitoring als guten Weg, eine Verschlechterung des Allgemeinzustands schnell zu erkennen und gleichzeitig Kosten zu sparen. Er hat empfohlen, das Behandlungskonzept für alle gesetzlich Versicherten verfügbar zu machen, wie eine Sprecherin des G-BA bestätigte.

Nach Angaben der Charité leben rund 68.000 Frauen in Deutschland mit Brustkrebs, der Metastasen gebildet hat. In diesem Stadium ist der Krebs nicht mehr heilbar. Durch moderne Therapien lässt die Erkrankung sich den Angaben zufolge aber zumindest vorübergehend kontrollieren und die Lebenserwartung um mehrere Jahre verlängern.

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