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Schwangerschaft
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Besser statt mehr essen

Was eine Frau in der Schwangerschaft isst, kann die Gesundheit des Kindes langfristig beeinflussen. Dabei gilt vor allem die Devise: Nicht mehr, sondern besser essen! Was das konkret bedeutet, wie der Nachwuchs auch ohne Fleisch gut gedeiht und worauf werdende Mütter besser verzichten.
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 02.04.2025  16:00 Uhr

Allergien vorbeugen

Unsicherheit besteht oft, was Essen und Allergien angeht. Lässt sich durch den Verzicht bestimmter Lebensmittel eine Allergie beim Ungeborenen vermeiden? Schwangere, die selbst keine Allergie haben, sollten keine speziellen Speisen meiden, sondern sich im Gegenteil möglichst abwechslungsreich ernähren. Untersuchungen zeigen, dass eine allergenarme Kost in der Schwangerschaft das Allergierisiko beim Kind nicht reduziert. Es gibt Hinweise, dass der regelmäßige Verzehr von fettreichem Fisch zur Allergieprävention sinnvoll ist. In einer kontrollierten Studie konnte die Supplementation von mehr als 2 g Omega-3-Fettsäuren täglich während der Schwangerschaft das Asthmarisiko des Kindes um die Hälfte reduzieren.

Eine ausgewogene und vielfältige Ernährung garantiert nicht nur eine gute Nährstoffversorgung. Die Ernährung der Mutter beeinflusst auch den Geschmack des Fruchtwassers und prägt so spätere Vorlieben des Kindes. Ein abwechslungsreiches Angebot schult seinen Geschmackssinn und kommt so dem Genusserleben zugute.

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