PTA-Forum online Avoxa
instagram facebook

Nahrungsergänzung
-
Beta-Alanin nicht zu hoch dosieren

Nahrungsergänzungsmittel mit Beta-Alanin sind im Sport weit verbreitet. Wer seiner Muskelleistung damit auf die Sprünge helfen will, sollte jedoch auf die richtige Dosierung achten. Bei zu hohen Mengen ist mit Parästhesien zu rechnen, mahnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 27.08.2026  16:00 Uhr

Die Aminosäure Beta-Alanin ist die Vorstufe von Carnosin, das unter anderem in Muskeln bei der Regulierung des pH-Werts eine Rolle spielt. Als Nahrungsergänzungsmittel (NEM) zugeführt, soll es die Übersäuerung des Muskels abschwächen oder hinauszögern und so die Leistung steigern. Zudem soll es als Antioxidans die Zellen vor Alterung schützen. Als Nebenwirkung der Einnahme können akute Missempfindungen der Haut auftreten, wie Kribbeln, Stechen und Hitzegefühl.

Das BfR kann aufgrund fehlender Daten zur Anwendung beim Menschen keine Angaben zu einer gesundheitlich unbedenklichen Aufnahmemenge für Beta-Alanin in isolierter Form als NEM oder in angereicherten Nahrungsmitteln machen. Wie das Institut meldet, ist davon auszugehen, dass bei Einzeldosen unterhalb von 400 mg das Risiko für Parästhesien bei Erwachsenen gering ist, auch wenn mehrere Einzeldosen unter 400 mg über den Tag verteilt eingenommen werden.

Die tägliche Gesamtzufuhr sollte jedoch unter 1,2 g Beta-Alanin liegen. Das BfR empfiehlt, entsprechende Supplemente über maximal zwölf Wochen einzunehmen. Für Kinder, Jugendliche, Schwangere und Stillende sowie Menschen über 65 Jahren ist von der Einnahme abzuraten.

TEILEN
Datenschutz
Mehr von Avoxa