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Positionspapier
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BPhD setzt »klares Zeichen« gegen Homöopathie

In einem neuen Positionspapier äußert sich der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD) kritisch zur Homöopathie und fordert unter anderem die Abschaffung des Arzneimittelstatus für entsprechende Präparate.
AutorKontaktPZ
Datum 26.05.2023  15:00 Uhr

Pharmazeutische Aus- und Weiterbildung

Zudem fordert der BPhD, die Spezialisierungsmöglichkeit für Apotheker und Ärzte in den Bereichen der Homöopathie und anderer ungesicherter Therapieverfahren abzuschaffen sowie die kritisch-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ungesicherten Therapierichtungen in den praktikumsbegleitenden Unterricht für Pharmazeuten im Praktikum einzubinden.

Der Begriff der Homöopathie solle außerdem öffentlichkeitswirksam klar vom Begriff »Natürlichkeit« und der Naturheilkunde abgegrenzt werden, heißt es im Positionspapier. »Für die Wirksamkeit der Homöopathie über den Placeboeffekt hinaus gibt es bis heute keinerlei belastbare Evidenz. Die Legitimation der Homöopathie, die dem eigenen Anspruch nach auf einer Stufe mit der evidenzbasierten Medizin steht, ist daher entschieden abzulehnen«, so der BPhD.

Es dürfe keine Verharmlosung von ungesicherten Therapieverfahren toleriert werden. Daher setze der Verband in seinem Positionspapier »ein klares Zeichen für Evidenz in den Heilberufen, für Wissenschaftlichkeit und gegen ungesicherte Therapieverfahren.«

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