Die Brennnessel – einst ein »Arme-Leute-Essen«, heute ein Superfood. / © Getty Images/Slavica Stajic
Die Brennnessel liefert reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß. Gleichzeitig punktet sie mit antioxidativen Pflanzenstoffen und lässt sich vielseitig in der Küche verwenden – von Smoothies über Suppen bis hin zu Pesto. Damit zählt sie zu den nährstoffreichsten heimischen Wildpflanzen überhaupt.
Das steckt drin:
Die Brennnessel wurde lange als »Arme-Leute-Essen« betrachtet und geriet deshalb weitgehend in Vergessenheit. Heute erlebt das Wildkraut ein Comeback – nicht zuletzt wegen seiner außergewöhnlich hohen Nährstoffdichte.
Die Brennnessel ist auch eine Arzneipflanze. Traditionell werden die getrockneten Blätter (Urticae folium) beispielsweise als Tee bei leichten Gelenkschmerzen oder zur Durchspülung bei leichten Harnwegsbeschwerden angewendet.
Schon mit wenigen Handgriffen kommt die Brennnessel auf den Speiseplan:
Brennnesseln sind weit mehr als Unkraut: Das heimische Wildkraut liefert viele wertvolle Nährstoffe, unterstützt eine ausgewogene Ernährung und bringt Abwechslung in die Küche – günstig, regional und überraschend vielseitig.
Quelle: unter anderem aus dem Archiv vom 01.06.2023: Unkraut und Heilpflanze: Superkraut Brennnessel