Gute Quellen für Cholin sind vor allem tierische Lebensmittel wie Eier, Fisch und Milchprodukte – pflanzliche wie Brokkoli und Hülsenfrüchte liefern kleinere, aber ebenfalls relevante Mengen. / © Getty Images/ Liudmila Chernetska/Africa Studio
Cholin unterstützt unter anderem den Fettstoffwechsel und die Leberfunktion. Sowohl ein Mangel als auch eine Überdosierung können jedoch Nachteile haben – weshalb die Versorgung über die Ernährung für die meisten gesunden Menschen der beste Weg ist.
Das steckt drin:
Entscheidend ist nicht nur die Aufnahme, sondern auch die Darmflora: Cholin kann von Darmbakterien zu Trimethylamin (TMA) umgewandelt werden – in der Leber entsteht daraus Trimethylamin-N-oxid (TMAO), das mit einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko in Verbindung gebracht wird. Mehr ist also nicht automatisch besser.
Eine Überdosierung wird mit fischigem Körpergeruch, Erbrechen, übermäßigem Schwitzen und Speichelfluss, Hypotonie und Lebertoxizität in Verbindung gebracht.
Schon kleine Anpassungen helfen, gut versorgt zu sein:
Cholin ist ein wichtiger, aber oft unterschätzter Nährstoff – eine ausgewogene Ernährung unterstützt Leber, Stoffwechsel und Zellfunktion am besten, ohne das Risiko einer Überdosierung.