Ist das Squishy mit einer Flüssigkeit oder Wasserperlen gefüllt, gehört es nicht in die Hände kleiner Kinder. Bei Beschädigungen sollte das Spielzeug entsorgt werden. / © Getty Images/Julia Koni
Sie sehen aus wie Butterstücke, Delfine oder Glitzerklopse, lassen sich zusammendrücken und sollen für Entspannung sorgen: Doch Squishy-Spielzeuge können je nach Material und Füllung gesundheitliche Risiken bergen, so das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) unter Verweis auf das europäische Schnellwarnsystem für gefährliche Non-Food-Produkte, Safety Gate.
Die gute Nachricht: Das gilt nicht pauschal für alle Squishys. Die möglichen Risiken unterschieden sich je nach Produkt. So sei ein auffälliger Geruch allein kein Beleg für eine Gesundheitsgefahr, erklärt das BfR. Bei einzelnen Produkten seien aber bei Untersuchungen unter anderem krebserregende Stoffe oder eine erhöhte Keimbelastung festgestellt worden.
In den vergangenen Monaten riefen mehrere Händler mit Sand gefüllte Knautsch-Toys zurück, da der verwendete Sand Asbestspuren enthalten könnte. Die Stiftung Warentest riet darum von deren Kauf vorsorglich ab, da von außen nicht zu erkennen sei, ob es sich bei der Füllung um sauberen Quarzsand handle oder um Material aus einer unklaren Quelle, das Asbest enthalten könnte. Das Risiko durch Asbest in sandgefüllten Spielzeugen sei allerdings bei üblichem Gebrauch vernachlässigbar, so das BfR.
Ebenfalls keine gute Idee: Squishys erhitzen, wie es ein aktueller Social-Media-Trend (»Squishy Microwave Challenge«) nahelege. Die Hülle könne platzen und die heiße Füllung austreten, erklärt das BfR und warnt vor schweren Verbrennungen. Laut Stiftung Warentest hatten sich mehrere Menschen Medienberichten zufolge durch platzende Squishys verletzt.