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Frosch im Hals
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6 häufige Gründe für ständiges Räuspern

Es stresst und fällt noch dazu unangenehm in Gesellschaft auf – häufiges Räuspern. PTA können besser dazu beraten, wenn sie verschiedene Ursachen kennen. Sechs wichtige im Folgenden.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 03.11.2026  08:00 Uhr
6 häufige Gründe für ständiges Räuspern

Grund 1: Trockene Schleimhäute

Gerade jetzt, im Herbst und Winter, leiden die Schleimhäute unter trockener Heizungsluft. Der natürlich schützende Schleim wird zäher, haftet fester und kann ein Fremdkörpergefühl in der Kehle verursachen, das man mithilfe des Räusperns beseitigen möchte. Hilfe aus der Apotheke bringen Lutschpräparate, die Hydrogelbildner wie Hyaluronsäure und Natriumhyaluronat oder physikalische Filmbildner wie Carbomer und Xanthan enthalten. Auch pflanzliche Schleimstoffe mindern den Reiz, so etwa Isländisch Moos, Eibischwurzelextrakt oder Aloe-Vera-Gel.

Grund 2: Unbemerkter Reflux

Bei einem stillen Reflux, auch laryngopharyngealen Reflux, gelangt Magensäure oder saurer Mageninhalt bis in den Rachen, ohne dass die Betroffenen es spüren. Der Schleimhaut schadet die Säure. Sie reagiert mit mehr Schleim, den Menschen dann durch Räuspern zu beseitigen versuchen. Morgens klingt die Stimme zudem oft heiser; im Hals scheint ein Fremdkörper zu stecken, und hinzu gesellen sich oft rezidivierende Entzündungen des Kehlkopfs und/oder der Nasennebenhöhlen sowie ein trockener, chronischer Husten. Der erste Gang sollte zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt führen, der typische Veränderungen bereits endoskopisch feststellen kann.

Grund 3: Das Postnasal-Drip-Syndrom (PNDS)

Das Postnasal-Drip-Syndrom ist dadurch gekennzeichnet, dass in der Nase auf Grundlage einer chronischen Entzündung oder eines allergischen Geschehens immer wieder Schleim entsteht. Dieser läuft besonders im Liegen wiederholt die Rachenwand hinunter und löst einen Räusperreiz aus. Ob ein PNDS die Ursache ist, muss der HNO-Arzt feststellen und entsprechend behandeln.

Grund 4: Überlastete Stimme

Gerade auch PTA müssen in ihrem Beruf oft sehr viel reden. Das sowie lautes Reden können die Stimmlippen über Gebühr belasten. Dann schwillt die Schleimhaut an und wird trockener, was vermehrtes Räuspern bedingt. Auf die Belastung der Stimme zu achten, viel zu trinken und Lutschtabletten zu nehmen, kann helfen.

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