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Chronische Nierenkrankheit
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Gut behandelbar, wenn rechtzeitig erkannt

Die chronische Nierenkrankheit (CKD) rechtzeitig zu erkennen, ist wichtig, um Folgeschäden zu vermeiden. Das betonen die drei Fachgesellschaften Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) und Deutsche Hochdruckliga (DHL). Eine aktualisierte Leitlinie für Hausärztinnen und Hausärzte sowie ein Online-Risikokalkulator sollen Abhilfe schaffen.
AutorKontaktJuliane Brüggen
Datum 13.03.2025  16:30 Uhr

Lebensstil und Ernährung anpassen

Lebensstilmaßnahmen wie gesunde Ernährung, Bewegung, Sport und Nichtrauchen tun nicht nur dem Herz, sondern auch den Nieren gut. Die Leitlinie empfiehlt CKD-Patienten eine mediterrane und kochsalzarme Kost sowie viel frisches Obst und Gemüse. Fertigprodukte und gesüßte Getränke mit phosphathaltigen Zusatzstoffen sollten sie hingegen meiden.

Die Proteinzufuhr zu reduzieren, ist in der Regel nicht erforderlich – denn das kann eine Mangelernährung begünstigen. Es gelten die Empfehlungen für die Normalbevölkerung (pro Tag): 0,8–1,0 g/kg Körpergewicht Protein und 25–35 kcal/kg Körpergewicht Kalorien. Die Trinkempfehlung lautet bei nicht-dialysepflichtigen Patienten mindestens 1,5 Liter pro Tag, sollte aber je nach Volumenstatus und äußeren Umständen angepasst werden.

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