Die Therapie von resistenter Hypertonie stellt die Behandler vor Herausforderungen. / © Getty Images/asadykov
Für die Behandlung von Bluthochdruck stehen etliche Wirkstoffklassen zur Verfügung. Daraus könnte man den Schluss ziehen, dass eine gute Einstellung problemlos möglich ist – gäbe es nicht die resistente Hypertonie, die etwa 5 bis 10 Prozent der Bluthochdruckpatienten betrifft. Als Kriterium hierfür gilt ein Blutdruck von mehr als 140/90 mmHg trotz maximal tolerabler Dosis von drei Antihypertensiva (vorzugsweise eine Kombination aus einem ACE-Hemmer oder einem Sartan mit einem Calciumkanalblocker und einem Thiaziddiuretikum). Bei dieser schwer therapierbaren Form macht aktuell die neue Wirkstoffklasse der selektiven Aldosteronsynthase-Inhibitoren Hoffnung.
Warum es wichtig ist, hohen Blutdruck zu erkennen und zu behandeln, was die Therapie der resistenten Hypertonie erschwert und welche Rolle Aldosteron spielt, ist Thema der neuen Folge von »PZ Nachgefragt«, dem Podcast der Pharmazeutischen Zeitung. Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz erläutert im Gespräch mit Professor Dr. Theo Dingermann die Zusammenhänge.
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