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Krebsrisiko 
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HPV durch Küssen und Oralverkehr?

Krebs kann auch durch Viren wie das Humane Papillomvirus (HPV) ausgelöst werden. Dieses gilt als Hauptverursacher von Gebärmutterhalskrebs, erhöht aber auch das Risiko für Kopf-Hals-Tumoren. Doch wie kommt das Virus in den Mundbereich? Und wie groß ist die Ansteckungsgefahr bei Oralverkehr, Petting oder Zungenküssen?
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 14.07.2026  10:00 Uhr

Schutz vor HPV

Sich vollständig vor HPV zu schützen, ist laut DKFZ schwer und im Grunde nur durch sexuelle Enthaltsamkeit möglich. Es ist jedoch möglich, sich vor den wichtigsten Hochrisiko-HPV-Typen durch eine Impfung zu schützen. Die STIKO empfiehlt die HPV-Impfung für alle Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Sie sollte möglichst vor dem ersten sexuellen Kontakt erfolgen, da sie dann den besten Schutz bietet.

Ansonsten empfiehlt das DKFZ, auch beim Oralverkehr Kondome oder sogenannte Lecktücher (Dental Dams) zu benutzen. Auch wenn diese nicht alle Stellen im Genitalbereich abdeckten, senkten sie deutlich das Risiko, sich mit HPV anzustecken.

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