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Salmonellen und EHEC
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Melonen können Keime übertragen

Nach dem Verzehr von Melonen können Infektionen mit Salmonellen als auch mit EHEC (Enterohämorrha­gische Escherichia coli) und Listerien auftreten. Deswegen rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), geschnittene Melonen gekühlt aufzubewahren oder rasch zu verzehren.
AutorKontaktAnnette Immel-Sehr
Datum 10.07.2026  16:00 Uhr

Melonen sind wegen ihres süßen, saftigen und weichen Fruchtfleisches beliebt. Was kaum jemand weiß: Die Schalen der Früchte können mit Krankheitserregern verunreinigt sein. Gelangen diese Keime bei der Zubereitung auf das säurearme Fruchtfleisch, vermehren sie sich dort schnell. Insbesondere an der rauen Oberfläche von sogenannten Netzmelonen, beispielsweise der Sorte Cantaloupe, haften sich Mikroorganismen leicht an.

Melonen bietet der Handel nicht nur als ganze Frucht, sondern auch als Hälften oder Viertel an. Beliebt sind auch Melonenstückchen, die – teilweise vermischt mit anderen Obstsorten – verzehrsfertig verkauft werden. Das BfR empfiehlt der Gastronomie und dem Lebensmitteleinzelhandel, Melonen nur in den Mengen aufzuschneiden und anzubieten, wenn sichergestellt ist, dass sie innerhalb von etwa zwei Stunden verzehrt oder verkauft werden können.

Auch der Verbraucher sollte beim Aufschneiden von Melonen auf die Hygiene achten: Hände waschen und nur mit sauberen Messern und Schneidbrettern arbeiten. Das BfR rät Schwangeren und Menschen mit geschwächter Immunabwehr, Melonenstücke vorsorglich nicht zu verzehren, wenn diese bereits mehrere Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt wurden. 

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