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Mehr billig als recht
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Ist Fleischkonsum noch vertretbar?

Die Tierwirtschaft trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. So viel steht fest. Dabei bestimmt vor allem die Menge, welche Auswirkungen der Fleischkonsum auf den Klimaschutz hat.
AutorKontaktFranziska Horvat
Datum 31.08.2022  15:00 Uhr

Klasse statt Masse

Weniger Fleisch auf dem Speiseplan leistet einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Ob Fleisch aus biologischer Produktion generell weniger Energie verbraucht und weniger Treibhausgase verursacht als konventionell erzeugtes Fleisch, ist unter Experten noch umstritten. Beispielsweise zeigt eine Ende 2020 im Magazin Nature Communications veröffentlichte Studie eines deutschen Forscherteams, dass Fleisch aus Bio-Produktion in Sachen Klimaschutz nicht unbedingt besser abschneidet als aus konventioneller Herstellung. Dennoch hat Biohaltung einige Vorteile, zum Beispiel bei der Biodiversität, dem Tierschutz sowie dem Boden- und Grundwasserschutz.

Aber egal ob bio oder konventionell: Die Tierhaltung inklusive der für sie angebauten Futtermittel ist laut der Verbraucherorganisation Foodwatch der größte Verursacher von Treibhausgasen in der Landwirtschaft. Durch eine verstärkt pflanzliche Kost könnten die Emissionen an Treibhausgasen deutlich gesenkt werden. Global verantwortlich ernährt sich daher, wer sich an die empfohlenen Fleischmengen der Fachgesellschaften hält. Dabei ist Biofleisch, am besten von heimischen Weidetieren, solchem von Stalltieren vorzuziehen. 

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