PTA-Forum online Avoxa
instagram facebook

Nutzen und Grenzen
-
KI bei psychischen Problemen – eine Hilfe?

Fehlende Therapieplätze, lange Wartezeiten und die Frage: Passt es menschlich überhaupt? Wer psychologische Hilfe sucht, ist in Deutschland häufig mit Hürden konfrontiert. Da wirken Chatbots wie Gemini, Claude oder ChatGPT für manche wie ein verständnisvoller Zuhörer für die Hosentasche.
AutorKontaktdpa
Datum 24.06.2026  14:00 Uhr

Was hilft, wenn man emotional schon sehr mit einem KI-Chatbot verbunden ist?

Manche Menschen haben bereits eine enge Beziehung zu einem Chatbot aufgebaut und wenden sich mit Alltagsfragen und Problemen überwiegend an den KI-gestützten Zuhörer. Wer wieder stärker mit realen Menschen in Kontakt kommen will, müsse zunächst die intensive Nutzung der KI reduzieren, sagt Kevin Hilbert. Im Bereich allgemeiner Alltagsprobleme empfiehlt er, Entscheidungen wieder vermehrt selbst zu treffen. Bei schweren psychischen Störungen sei eine klassische Behandlung empfehlenswert.

Christiane Eichenberg setzt auf eine gute Balance zwischen KI und eigenem Kopf. »Algorithmen können unterstützen, sollten aber die eigene Reflexion ergänzen, statt zu ersetzen. Sie sind Entscheidungshilfen und keine verbindliche Autorität.«

TEILEN
Datenschutz
Mehr von Avoxa