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Meereskieferextrakt im Check
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Lohnt sich die Einnahme von Pycnogenol?

Venenleiden, Wechseljahre, Arthrose: Nahrungsergänzungsmittel mit Pycnogenol sollen bei vielen verschiedenen Beschwerden helfen. Was ist dran am vermeintlichen pflanzlichen Vielkönner?
AutorKontaktVerena Schmidt
Datum 26.06.2026  08:05 Uhr

Hilfe bei Venenbeschwerden

Die vergleichsweise umfangreichsten Daten gibt es im Bereich der Venengesundheit. Einige Studien zeigen Verbesserungen bei schweren Beinen, Ödemen, Besenreisern und venöser Insuffizienz. Als einen möglichen Wirkmechanismus vermuten Forschende, dass der Extrakt die endotheliale Stickstoffmonoxid-Synthetase aktiviert, wodurch die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) gesteigert wird und sich Gefäße erweitern.

Es gibt außerdem Hinweise, dass Pycnogenol die Hautfeuchtigkeit verbessern und den transepidermalen Wasserverlust senken kann; auch die Synthese von Hyaluronsäure und die Kollagen-Neusynthese soll Pycnogenol anregen. Das macht den Einsatz im Anti-Aging-Bereich und für die Kosmetikindustrie interessant. Einige Studien berichten auch über weniger Schmerzen und eine verbesserte Beweglichkeit bei leichter Arthrose.

In der PYCNOVID-Studie hatten Schweizer Wissenschaftler jüngst untersucht, ob Pycnogenol bei Personen mit Long-Covid-Syndrom eine Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes bewirken kann. Die Ergebnisse waren allerdings ernüchternd; der Extrakt schnitt nicht besser ab als Placebo.

Tipps für die Einnahme

Kunden, die Pycnogenol ausprobieren möchten, können PTA Folgendes mit auf den Weg geben: Die empfohlene Tagesdosis beträgt zwischen 50 und 150 mg – am besten man startet mit einer niedrigen Dosis und steigert diese langsam, wenn sie gut vertragen wird. Allgemein ist Pycnogenol aber relativ gut verträglich. Um gastrointestinale Beschwerden zu vermeiden, empfiehlt sich die Einnahme mit der Nahrung. Neben Magen-Darm-Beschwerden sind Schwindel und Kopfschmerzen mögliche Nebenwirkungen. Für Kinder unter sechs Jahren oder während der Schwangerschaft sind die NEM nicht geeignet. Wechselwirkungen mit Medikamenten sind derzeit nicht bekannt.

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