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Knochenschwund
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So erkennen Sie Ihr Osteoporose-Risiko und schützen Ihre Knochen

Die Wechseljahre, Kortison, Rauchen – und natürlich das Alter: All das kann die Knochen schwächen. Wie man sein Osteoporose-Risiko checkt. Und warum starke Knochen längst nicht nur Kalzium brauchen.
AutorKontaktdpa
Datum 20.10.2026  11:00 Uhr

Wie kann man Osteoporose vorbeugen und Knochen stärken?

Immer gut, auch für die Knochen: Bewegung ins Leben holen. Hier ist vor allem Krafttraining relevant. »Durch die Belastung weiß der Knochen: Er wird gebraucht«, so Jürgen Ropers. Das schützt ihn vor dem Abbau. Plus: Kräftige Muskeln schützen vor Stürzen, weil sie dem Körper mehr Halt geben. »Gerade im Alter sollte man zusätzlich auch auf Trainingsformen setzen, die die Balance schulen, zum Beispiel Yoga oder Tai-Chi«, rät Uwe Maus. Auch das schützt vor Stürzen und damit vor Brüchen.

Welche Ernährung stärkt die Knochen?

Geht es darum, was wir für starke Knochen essen sollten, denken viele an Milchprodukte. Kalzium lautet hier das Stichwort. Doch nicht nur Milch, Joghurt und Käse liefern viel von dem Mineralstoff, sondern auch einige Gemüsesorten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt als Beispiele Brokkoli, Grünkohl und Rucola.

»Wer das alles nicht mag, kann immer noch auf Mineralwasser ausweichen«, sagt Uwe Maus. Wasser, die pro Liter mehr als 150 Milligramm (mg) Kalzium enthalten, dürften sich kalziumhaltig nennen. »Das geht hoch bis zu 600 mg pro Liter. Man muss dann nur eines finden, das einem schmeckt und wovon man genügend trinkt.« Hintergrund: Kalziumreichen Wässern wird oft ein stumpfer Geschmack nachgesagt.

Warum ist Vitamin D für starke Knochen wichtig?

Aus welcher Quelle das Kalzium auch kommt: Damit es in die Knochen eingebaut werden kann, braucht es noch einen Helfer: Vitamin D. Das kann unser Körper selbst bilden, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft. Zu einem kleinen Teil kann man sich auch mit fettem Seefisch wie Hering, Lachs oder Makrele versorgen. Inwiefern und in welcher Dosierung Vitamin-D-Präparate zur Osteoporose-Prophylaxe sinnvoll ist, bespricht man am besten individuell mit Hausarzt oder Hausärztin, rät Jürgen Ropers.

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