Ähnlich wie beim Fliegen finden viele Menschen eine MRT-Untersuchung nicht unbedingt angenehm. Andere dagegen haben sogar richtig Angst. »Das hat etwas mit Kontrollverlust und Ausgeliefertsein zu tun«, sagt Psychologe André Wannemüller, der an der Ruhr-Uni in Bochum ein Forschungsprojekt unter dem Motto »Die Angst vor der Röhre überwinden« durchgeführt hat.
Beim MRT kommt noch hinzu, dass ein körperliches Problem der Anlass für die Untersuchung ist. »Da mischt sich dann noch die Angst vor einer eventuellen schlimmen Diagnose mit hinein«, so der Psychologe. Doch wenn Ärzte zum MRT raten, sollte man auf keinen Fall darauf verzichten, so Radiologe Wolfram Schaeben. »Der Nutzen ist auf jeden Fall größer.« Bei starken Ängsten bleibt zudem noch die Möglichkeit einer milden Sedierung oder im Extremfall einer Narkose.