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Tipps für das erste Mal
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So läuft eine Blutspende ab

Wer Blut spendet, kann Leben retten. Einige kostet es aber etwas Überwindung, sich zum ersten Termin aufzumachen. Was erwartet mich dort? Wie lange dauert es? Hier kommt der Überblick.
AutorKontaktdpa
Datum 15.12.2023  11:00 Uhr

Schritt 1: Die Vorbereitung

Auch wenn man für die Blutabnahme in der Hausarztpraxis das Frühstück vorher ausfallen lassen muss – Blut spendet man besser nicht auf nüchternen Magen. 

Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) rät, vorher ausreichend zu essen, am besten fettarme Mahlzeiten, die nicht schwer im Bauch liegen. Ebenfalls wichtig: am Tag der Spende viel trinken, am besten 1,5 Liter Wasser.

Schritt 2: Die Anmeldung

Wer zur Blutspende kommt, muss zunächst den Personalausweis oder ein anderes Ausweisdokument vorlegen. Alle, die nicht zum ersten Mal spenden, sollten ihren Blutspendeausweis parat haben, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihrem Portal blutspenden.de schreibt. Das ist eine Karte, auf der unter anderem die Blutgruppe und das Datum der letzten Spende hinterlegt sind. Den Ausweis bekommt man nach der ersten, spätestens nach der zweiten Blutspende per Post zugeschickt.

Schritt 3: Klären, ob eine Blutspende möglich ist

Weiter geht es mit einem Fragebogen, den Spender ausfüllen müssen. Dort werden sie zum Beispiel gefragt, ob sie in den vergangenen sieben Tagen einen Infekt hatte, etwa eine Erkältung, oder eine Zahnarztbehandlung. Die Antworten im Fragebogen liefern dem Blutspendedienst Anhaltspunkte, ob man für die Spende infrage kommt oder nicht. Zum Beispiel, weil Infektionskrankheiten vorliegen könnten, die über das Blut übertragen werden.

Und auch einen ersten Tropfen Blut muss man bei der Vorbereitung schon lassen. Es gibt einen kleinen Piks in die Fingerkuppe, womit der Hämoglobinwert bestimmt wird. Liegt er zu niedrig, heißt das laut BZgA: Die Eisenreserve reicht nicht aus, um den Blutverlust auszugleichen. Eine Spende ist dann nicht möglich.

Anschließend folgt eine kurze Untersuchung: Puls und Körpertemperatur werden gemessen, der Blutdruck bestimmt und der Fragebogen besprochen. Spricht nichts gegen eine Spende, gibt es grünes Licht.

Schritt 4: Die Blutspende

Nun kann es losgehen. Wie lange die Spende an sich dauert, hängt von der Art ab. Wer Vollblut spendet, dem werden über die Armbeuge 500 Milliliter Blut entnommen. Das dauert rund zehn Minuten.

Etwas mehr Zeit muss mitbringen, wer Plasma spendet. Auch hier werden 500 Milliliter Vollblut entnommen. Sie werden dann aber noch durch ein Gerät geschickt, das die festen und flüssigen Bestandteile voneinander trennt. Das flüssige Plasma bleibt zurück, der Rest wandert wieder in den Körper. Insgesamt dauert eine Plasmaspende rund 45 Minuten.

Schritt 5: Grünes Licht geben

Darf das Blut für Kranke und Verletzte verwendet werden? Diese Frage bekommen Spender im Anschluss noch einmal auf einem Formular gestellt. Wer von der Spende zurücktreten möchte, kann das jetzt noch tun – und zwar vertraulich und anonym.

Wichtig zu wissen: Ist dieser sogenannte vertrauliche Selbstausschluss nicht oder nicht eindeutig ausgefüllt, darf die Spende nicht weiterverwendet werden.

Schritt 6: Ausruhen danach

Direkt nach der Blutspende ins Fitnessstudio? Das ist laut DRK-Blutspendedienst tabu. Am Tag der Spende ist allenfalls ein leichtes Sportprogramm drin, wobei man gut auf die Signale des Körpers hören sollte.

Ohnehin sollten die Spender nach der Blutentnahme noch 30 Minuten warten. Um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, gibt es meist einen kleinen Imbiss und etwas zu trinken.

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