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Fragen und Antworten
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Sport bei Hitze

30 Grad und mehr: Bei diesen Temperaturen läuft der Schweiß – selbst wenn wir nicht aktiv sind. Was also tun, wenn man auch in den heißen Wochen des Jahres für sportliche Ziele trainieren will? Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu.
AutorKontaktdpa
Datum 04.06.2025  11:00 Uhr
Nach dem Training: Wie den aufgewärmten Körper am besten herunterkühlen?

Nach dem Training: Wie den aufgewärmten Körper am besten herunterkühlen?

Den verschwitzten Körper mit einem kühlen, nassen Handtuch abtupfen – das empfinden viele Sportlerinnen und Sportler im Sommer als Wohltat. Wer jung und gesund ist, kann sich auch unter die eiskalte Dusche stellen.

Wer allerdings eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hat, sollte beim Abkühlen lieber behutsam vorgehen. Sich also »nicht nach dem Training in die Eistonne legen, wie die Fußballprofis es machen«, so Hans-Georg Predel. Starke Temperaturunterschiede können dann gefährlich werden – es drohen Herzrhythmusstörungen.

Eine bessere Strategie zum Runterkühlen: sich in den Schatten oder in einen kühlen Raum begeben, etwas trinken und dem Körper nun Ruhe gönnen.

Beim Training viel geschwitzt: Also besser Elektrolyte nachlegen?

Insbesondere Magnesium, Kalium und Chlorid gehen dem Körper durch das starke Schwitzen verloren – und müssten nachgelegt werden, rät Sportmediziner Hans-Georg Predel. Leitungswasser reicht nicht aus, sofern man nicht eine fertige Elektrolytlösung oder eine Messerspitze Salz hinzugibt.

Wer es sich einfach machen will, greift zum isotonischen Sportgetränk. Auch eine Apfelsaftschorle ist eine Option. »Softdrinks wie Cola allerdings nicht«, sagt Hans-Georg Predel.

Übrigens: Muskelkrämpfe nach dem Training sind Andreas Barz zufolge ein Anzeichen dafür, dass dem Körper wichtige Mineralstoffe fehlen. Wer davon betroffen ist, sollte sich umso mehr um seinen Elektrolyt-Haushalt kümmern.

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