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Psychische Gesundheit bei Älteren
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Stimmungstief oder Depression?

Die Lebensumstände im mittleren und höheren Alter bringen für viele Menschen Veränderungen mit sich – etwa der Eintritt in den Ruhestand, Trennungen oder Krankheit. Dass auf solche Lebensereignisse depressive Befindlichkeitsstörungen folgen können, ist nachvollziehbar. Wann aber handelt es sich um eine echte behandlungsbedürftige Depression?
AutorKontaktBarbara Erbe
Datum 25.04.2022  08:30 Uhr

Keine Angst vor Antidepressiva

Die wichtigsten Säulen der Behandlung von Depressionen sind die Psychotherapie und die Behandlung mit Antidepressiva – oft in Kombination miteinander. Viele Menschen stünden dem Gebrauch von Antidepressiva zunächst misstrauisch gegenüber, berichtet Hegerl. Dies sei verständlich, da insbesondere Laien Depressionen vor allem als Reaktion auf schwierige Lebensumstände auffassen und dann Medikamente als wenig sinnvoll erscheinen würden. Oft werde so viel Zeit verloren, bis Betroffene einen Behandlungsversuch mit Antidepressiva machen würden. Anders als oft befürchtet machen diese nicht süchtig, sie seien auch keine »Happy-Pillen« und würden auch zu keiner Änderung der Persönlichkeit führen. PTA können Patienten hier unterstützen und bekräftigen: Antidepressiva sind der am häufigsten verwendete Behandlungsansatz bei Depressionen und helfen sehr vielen Menschen. 

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