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Eigene Zähne
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Warum Zahnerhalt die Lebenserwartung steigern kann

Menschen, die bis ins hohe Alter viele ihrer eigenen Zähne behalten, leben im Durchschnitt länger als Gleichaltrige mit stark reduziertem Gebiss. Dieser Zusammenhang gilt mittlerweile als wissenschaftlich gut belegt. Welche Ursachen dahinterstecken und warum heutige Seniorinnen und Senioren deutlich mehr eigene Zähne haben als frühere Generationen, erklärt die Initiative proDente.
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 19.06.2026  14:00 Uhr

Senioren haben mehr eigene Zähne

Die gute Nachricht: Totalprothesen sind laut der Initiative proDente inzwischen zur Ausnahme geworden. Die 6. Deutsche Mundgesundheitsstudie zeigt, dass der Anteil zahnloser 65- bis 74-Jähriger deutlich gesunken ist – von 22,6 Prozent im Jahr 2005 auf 5 Prozent im Jahr 2023. Gleichzeitig stieg die Zahl der funktionstüchtigen Zähne in dieser Altersgruppe von durchschnittlich 13,6 auf 18,8. Die Zahl fehlender Zähne ging von 14,1 auf 8,6 zurück.

Auch im höheren Alter zeigt sich die positive Entwicklung: Rund 40 Prozent der heute 73- bis 82-Jährigen verloren innerhalb des neunjährigen Untersuchungszeitraums keinen einzigen Zahn.

Für die Spezialistin für Seniorenzahnmedizin ist diese Entwicklung ein großer Erfolg und ein Beleg dafür, wie wichtig konsequente Vorsorge ist. »Heutige Generationen altern mit Zähnen«, sagt Nitschke. Viele eigene Zähne bedeuteten tatsächlich ein deutliches Plus an Lebenserwartung und Lebensqualität.

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