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Die Qual der Wahl
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Welches Hustenmittel ist das richtige?

Husten hat seit Beginn der Corona-Pandemie eine besondere Bewandtnis. Wer wegen eines Infekts oder einer chronischen Erkrankung in der Öffentlichkeit hustet, muss nach wie vor mit argwöhnischen Blicken rechnen. Zumindest bei banalen Erkältungsinfekten lässt sich der Hustenreiz mit entsprechenden Präparaten eindämmen.
AutorKontaktNicole Schuster
Datum 01.10.2021  09:00 Uhr

Husten bei Kindern

Atemwegsinfekte treten bei Kindern besonders häufig auf. Für die kleinen Patienten sind Säfte und Tropfen, die weder Alkohol noch Zucker enthalten, am besten geeignet. Präparate mit ätherischen Ölen zum Einreiben wirken wohltuend. Bei Säuglingen und Kleinkindern unter zwei Jahren sind allerdings Mittel, die ätherische Öle wie Pfefferminzöl, Eukalyptusöl oder Bestandteile wie Menthol oder Kampfer enthalten, kontraindiziert. Sie dürfen weder äußerlich noch innerlich angewendet werden, da sie eine gefährliche Verkrampfung der Bronchialmuskulatur auslösen können.

Wann zum Arzt?

Generell gilt, dass Patienten bei akuter Atemnot (sofortige) ärztliche Hilfe aufsuchen sollten. Schmerzen oder rasselnde Geräusche beim Atmen und Atemnot bei Belastung sind ebenfalls ein Fall für den Arzt. Die Grenzen der Selbstmedikation sind zudem erreicht, wenn der Patient unter Fieber über 38,5 °C leidet, ein gelblich-grüner, eitriger oder blutiger Auswurf vorliegt oder ein trockener Husten länger als zwei bis drei Wochen andauert.

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