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In vitro statt in vivo
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Wie Tierversuche ersetzt werden sollen

Rund zwei Millionen Tiere wurden 2024 für Forschungszwecke eingesetzt beziehungsweise getötet. Das sind weniger als in früheren Jahren, aber immer noch viele. So könnte die Zahl reduziert werden.
AutorKontaktdpa
Datum 24.09.2026  10:00 Uhr

Was sind die Gründe für die sinkenden Versuchstierzahlen?

Seit zehn Jahren gibt es das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren innerhalb des Bundesinstituts für Risikobewertung. Es koordiniert bundesweite Aktivitäten mit den Zielen, Tierversuche auf das unerlässliche Maß zu beschränken und Versuchstieren den bestmöglichen Schutz zu gewähren.

Der Rückgang der Versuchstierzahlen sei grundsätzlich zu begrüßen und zeige die Bemühungen der EU-Kommission, Tierversuche auf das unerlässliche Maß zu beschränken, teilte die Behörde kürzlich mit. Einer Auswertung zufolge kommen in der Grundlagenforschung in den Bereichen Neurowissenschaften und Immunologie vermehrt In-Vitro-Methoden zum Einsatz. Dieser Trend sei allerdings für die Onkologie, also Krebsforschung, nicht zu beobachten.

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