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Ernährung kurz & knackig
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Die Tomate – warum sie keine gewöhnliche Frucht ist

Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten – und landen bei vielen Menschen fast täglich auf dem Teller. Geschätzt werden sie vor allem wegen ihres frischen Geschmacks. Dabei steckt in den roten (und gelben, grünen oder violetten) Früchten deutlich mehr als nur Wasser.
AutorKontaktPTA-Forum
Datum 19.07.2026  12:00 Uhr

Tomaten liefern wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders spannend: Je nachdem, ob sie roh oder gekocht gegessen werden, profitiert der Körper von unterschiedlichen Inhaltsstoffen.

Das bringen Tomaten wirklich

Besonders günstig ist:

  • Das für die rote Farbe verantwortliche Carotinoid Lycopin kann Zellen vor oxidativem Stress schützen und wird mit positiven Effekten auf Herz, Gefäße und die Krebsprävention in Verbindung gebracht. Es wird durch sanftes Erhitzen der Tomaten besser verfügbar.
  • Kalium hilft bei der Blutdruckregulation.
  • Folsäure ist wichtig für Zellteilung und Blutbildung.
  • Ballaststoffe fördern eine gesunde Verdauung und sorgen für eine gute Sättigung.
  • Vitamin C stärkt das Immunsystem und wird besonders aus rohen Tomaten gut aufgenommen.

Mini-Wissen

Während Vitamin C vor allem in rohen Tomaten erhalten bleibt, wird Lycopin durch sanftes Erhitzen deutlich besser verfügbar. Zusammen mit etwas Olivenöl kann der Körper den Pflanzenstoff besonders gut aufnehmen.

Fun-Fact

Aus botanischer Sicht ist die Tomate gar kein Gemüse, sondern eine Frucht – genauer gesagt: eine Beere. Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und ist damit mit Paprika, Aubergine und Kartoffel verwandt. Dennoch wird sie im Alltag – und auch in der Ernährungswissenschaft – häufig zum Gemüse gezählt, da sie meist für herzhafte Gerichte verwendet wird und wenig Zucker enthält.

Alltags-Boost

Schon kleine Gewohnheiten machen einen Unterschied:

  • Essen Sie Tomaten sowohl roh als auch gegart.
  • Kombinieren Sie Tomatengerichte mit etwas Olivenöl.
  • Lagern Sie Tomaten bei Zimmertemperatur – nicht im Kühlschrank.
  • Greifen Sie möglichst zu aromatischen alten Sorten (Ochsenherz, Green Zebra, Indigo Rose, Gelbe Dattelwein) oder regionalen Freilandtomaten.
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