Frauen sollten ihre Brust auch regelmäßig selbst abtasten. / © Getty Images/Curly_photo
Ein Knoten in der Brust? Schnell dreht sich das Sorgenkarussell: Wächst da ein bösartiger Tumor? Zwar steckt längst nicht hinter jeder Veränderung Krebs. Dennoch machen Frauen bei Auffälligkeiten lieber zeitnah einen Termin bei Gynäkologe oder Gynäkologin aus.
Denn wie bei jeder anderen Krebsart gilt auch hier: Je früher man einem bösartigen Tumor in der Brust auf die Spur gekommen ist, desto besser stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Welche Früherkennungsangebote es gibt – und wie Frauen selbst aktiv werden können.
Zwei Früherkennungsuntersuchungen für Brustkrebs werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen:
Laut der Deutschen Krebshilfe zeigen Studien, dass das Mammografie-Screening-Programm Brustkrebs im Frühstadium entdecken kann, was höhere Heilungschancen bedeutet. Die Teilnahme am Screening senkt zudem das Risiko, an Brustkrebs zu versterben.
Ergänzend zu den Früherkennungsuntersuchungen hilft regelmäßiges Selbst-Abasten, um Veränderungen früh zu entdecken. Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte (BVF) verrät, wie man vorgeht:
Die Selbstuntersuchung nehmen Frauen sich am besten einmal im Monat vor. Ein Zeitfenster eignet sich dafür besonders gut, zumindest für Frauen mit Regelblutung: Sie nehmen sich die Tastuntersuchung am besten zwischen dem 3. und 7. Tag nach Einsetzen der Periode vor, rät der BVF. Dann ist das Drüsengewebe in der Brust am weichsten, Verhärtungen fallen besser auf.
Frauen ohne Regelblutung, etwa nach der Menopause, nehmen sich am besten einen festen Tag im Monat vor. Tipp: eine Erinnerung im Handy einstellen.