Das Alter an sich, eine frühe erste Menstruation, eine späte Menopause, Übergewicht oder häufiger Alkoholkonsum: All das erhöht das Risiko, eines Tages Brustkrebs zu bekommen. Auch die Genetik kann eine Rolle spielen: Etwa 5 bis 10 Prozent der Brustkrebserkrankungen gehen auf Mutationen in bestimmten Genen – BRCA 1 oder BRCA 2 – zurück, so die Deutsche Krebshilfe.
»Gibt es in der eigenen Familie viele Brustkrebserkrankungen oder einen Fall mit auffällig jungem Erkrankungsalter, kann das ein Hinweis darauf sein, dass man selbst eine Mutation in einem Risikogen für Brustkrebs in sich trägt«, sagt Professorin Rita Schmutzler, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. Dann ist sinnvoll, sich in einem Zentrum für familiären Brustkrebs beraten – und gegebenenfalls auf so eine Mutation hin testen – zu lassen.