| Juliane Brüggen |
| 03.10.2026 09:00 Uhr |
Schön anzusehen sind Linsen in den unterschiedlichen Farben. / © Getty Images/seb_ra
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt nicht umsonst, Hülsenfrüchte regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, in den Speiseplan zu integrieren. Sie sind proteinreich und haben eine geringe Energiedichte. Ein Beispiel sind Linsen:
Ein weiterer positiver Effekt: Die in Linsen enthaltenen unverdaulichen Kohlenhydrate führen dazu, dass der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt. Studien liefern außerdem Hinweise darauf, dass sich der regelmäßige Verzehr von Linsen und anderen Hülsenfrüchten günstig auf das Gesamt- und LDL-Cholesterin auswirken könnte.
Es gibt zahlreiche Linsensorten, die sich in Größe, Farbe, Geschmack und Zubereitung unterscheiden, zum Beispiel:
Proteinqualität: Die »biologische Wertigkeit« erhöht sich, wenn man Hülsenfrüchte mit Getreide wie Brot oder Reis – am besten Vollkorn – kombiniert. Das Konzept findet sich in vielen traditionellen Gerichten wie Dal mit Reis. »Wenn vegetarisch oder vegan lebende Menschen pflanzliches Eiweiß aus Hülsenfrüchten, Getreide, Kartoffeln, Nüssen und Samen kombinieren, kann der Eiweißbedarf ohne Probleme gedeckt werden«, schreibt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Wichtig ist, dass der Körper insgesamt mit den unentbehrlichen Aminosäuren versorgt ist.
Viele Hülsenfrüchte dürfen nicht roh gegessen werden, da sie natürliche Giftstoffe wie Lektine enthalten, die Unverträglichkeiten und Vergiftungserscheinungen auslösen können. Sie müssen daher vor dem Verzehr ausreichend erhitzt werden, denn Hitze zerstört die Lektine. Eine Ausnahme bilden zum Beispiel junge Erbsen oder Zuckerschoten, die auch roh gegessen werden können.