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Hautreizungen und Verschlucken
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Diese Zimmerpflanzen sind für Kinder giftig

In den meisten Fällen ist das Verschlucken von Pflanzenteilen zwar harmlos, wie es von der Aktion Das Sichere Haus (DSH) heißt. Aber eben nicht immer. Bei welchen Pflanzen Vorsicht geboten ist.
AutorKontaktdpa
Datum 03.08.2026  10:00 Uhr

In den meisten Fällen ist das Verschlucken von Pflanzenteilen zwar harmlos, wie es von der Aktion Das Sichere Haus (DSH) heißt. Aber eben nicht immer. Denn in so mancher beliebten Garten- oder Zimmerpflanze stecken giftige Bestandteile, die mehr oder weniger starke Beschwerden hervorrufen können. Kleine Kinder sind dabei aufgrund ihres geringen Körpergewichts besonders gefährdet. Drei Beispiele für beliebte Zimmerpflanzen, die giftige Stoffe enthalten:

Fensterblatt, auch als Monstera bekannt: Kommt ein Kind in Kontakt mit dem Pflanzensaft, kann es zu Hautreizungen kommen. Gelangt er an Schleimhäute, etwa im Mund, sind Schwellungen möglich. Und nascht das Kind von der Pflanze, kann es von Erbrechen und Durchfall geplagt werden, in seltenen Fällen auch von Krämpfen.

Efeutute: Auch hier drohen beim Kontakt mit Haut und Schleimhäuten Schwellungen, es können sich auch Bläschen bilden. Gelangt der Pflanzensaft ins Auge, können Reizungen die Folge sein. Ein Verschlucken kann neben Erbrechen, Übelkeit und Durchfall auch Symptome wie Schwindel, Herzrasen und Ohnmacht auslösen.

Dieffenbachie: Sie gilt der Aktion DSH zufolge als sehr giftig. Ihre Besonderheit: Bei Druck oder heftiger Bewegung können scharfe Kristalle aus der Pflanze hervorschießen, die schwere Entzündungen auf Haut, Schleimhäuten und im Auge auslösen können. Ein Verschlucken von Pflanzenteilen kann dem Kind Atemnot bescheren, wenn der Mund-Rachen-Raum anschwillt.

Auch »Knallerbsen« können Übelkeit auslösen

Auch im Garten können sich für Kinder giftige Pflanzen befinden. Etwa die bei Kindern durchaus beliebten »Knallerbsen«, die sich von der Schneebeere abpflücken lassen. Die weißen Beeren sind laut der Aktion DSH zwar nur schwach giftig, können bei Verzehr aber dennoch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen. Vernascht das Kind größere Mengen, kann es verwirrt wirken. Auch der Gemeine Efeu kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen, wenn das Kind Teile davon verputzt.

Und dann gibt es noch die Pflanzen, die so giftig sind, dass ein Verzehr, auch für Erwachsene, schnell lebensgefährlich wird: der Blaue Eisenhut oder die Engelstrompete. So schön beide auch aussehen: Sind neugierige Kinder im Garten unterwegs, sollten sie dort auf keinen Fall wachsen.

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