Yoga kann sich nicht nur positiv auf den Rücken auswirken, sondern auch als Entspannungspraxis dienen. / © Shutterstock/Rawpixel.com
Wer unter Stress steht, merkt das oft im Rücken: Die Schultern ziehen hoch, der Nacken wird fest, der untere Rücken fühlt sich verspannt an. Yoga kann hier doppelt ansetzen – über Bewegung und Entspannung. So unterstützt es nach Angaben der Aktion Gesunder Rücken (AGR) nicht nur Beweglichkeit, Körpergefühl, Balance und Muskelstärkung. Durch die spezielle Verknüpfung von Bewegung und bewusstem Atmen hilft Yoga zudem dabei, Stress zu reduzieren – und davon profitiert auch der Rücken.
Ein weiterer Vorteil: Wer Yoga übt, achtet stärker auf Haltung und Bewegungsmuster. So könne man ungünstige Gewohnheiten im Alltag früher bemerken – etwa langes Sitzen ohne Ausgleich oder ständiges Hochziehen der Schultern bei Stress – und entsprechend gegensteuern.
Die AGR empfiehlt Anfängern sanfte Yoga-Stile wie Hatha-, Yin- oder Restorative Yoga – und dabei dann »Rücken-Yoga«, also eine Yoga-Praxis, bei der Übungen für den Rücken im Fokus stehen. Weiterhin nennt der Verein drei Übungen, die auf Mobilität und Stärkung von Rücken und Schultern einzahlen.
Bei akuten Beschwerden ist allerdings Vorsicht angesagt: Betroffene sollten vorher professionellen Rat einholen.
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