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Ursachen und Lösungen
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Endometriose und unerfüllter Kinderwunsch

Schlechtere Qualität der Eizellen, Zysten, Entzündungen: Die Krankheit Endometriose erschwert eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege. Was können Paare tun?
AutorKontaktdpa
Datum 29.01.2025  10:00 Uhr
Wie sich die Endometriose auf die Schwangerschaft und das Kind auswirkt

Wie sich die Endometriose auf die Schwangerschaft und das Kind auswirkt

Ob auf natürlichem Wege oder dank einer Kinderwunschbehandlung – endlich hat es geklappt. Jetzt ist Aufatmen angesagt, wobei bei Betroffenen eine gewisse Anspannung mit Blick auf die Endometriose stets bleiben dürfte. »Früher dachte man, dass während einer Schwangerschaft Ruhe ist, das stimmt leider nicht«, so Sylvia Mechsner.

»Für Endometriose ist bekannt, dass es in der Schwangerschaft und während der Geburt zu einer höheren Rate an Komplikationen kommen kann«, sagt Gynäkologin Cornelia Hösemann. Die Raten an Fehlgeburten, Eileiterschwangerschaften, Frühgeburten und Fehllagen der Plazenta (Plazenta previa) sind bei Frauen mit Endometriose höher.

»Betroffene Frauen haben auch oft eine verstärkte Blutung nach der Geburt oder nach dem Kaiserschnitt«, sagt Sylvia Mechsner. Sie findet deshalb: »Frauen mit Endometriose müssten eigentlich als Risikoschwangere eingestuft werden.« Immerhin: »Auswirkungen auf das Baby sind bislang nicht bekannt.«

Ob während der Kinderwunschzeit oder Schwangerschaft: Wichtig ist, dass betroffene Frauen gut betreut werden. Zum Beispiel durch einfühlsame Gynäkologen, die sich mit dem Thema gut auskennen. Zudem finden Frauen in Endometriosezentren kompetente Hilfe. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen kann eine wichtige Stütze sein. Die Endometriose Vereinigung Deutschland bietet zum Beispiel eine kostenlose Beratung und hat auf ihrer Webseite ein Verzeichnis spezialisierter Behandler.

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