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Religiöses Fasten
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Gesund durch den Ramadan

In allen großen Weltreligionen sind traditionell Zeiten des Fastens verankert -derzeit sind wir mittendrin in der christlichen Passionszeit und dem muslimischen Ramadan. Doch ist religiöses Fasten auch gesund? Worauf sollten vulnerable Personengruppen achten?
AutorKontaktCornelia Höhn
Datum 18.02.2026  16:00 Uhr

Fasten mit Diabetes

Die Mehrzahl der in Deutschland lebenden muslimischen Diabetikerinnen und Diabetiker entscheidet sich, den Ramadan gemeinsam mit ihren stoffwechselgesunden Mitgläubigen zu begehen. Die AG Diabetes und Migration der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) rät Menschen mit Typ-1-Diabetes wegen des fünffach erhöhten Risikos für schwere Unterzuckerungen aber vom Fasten ab. Zumindest sollte es unter engmaschiger ärztlicher Kontrolle und kontinuierlichem Glukosemonitoring erfolgen.

Typ-2-Diabetiker können laut DDG dann fasten, wenn ihr gesundheitliches Risiko niedrig ist und sie ihren Stoffwechsel genau im Blick haben. In folgenden Fällen rät die DDG, das Fasten sofort zu unterbrechen:

  • Blutzucker unter 70 mg/dl oder Symptome wie Zittern, Schwindel
  • Blutzucker über 300 mg /dl oder häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Verwirrtheit, Übelkeit

Welche Diabetes-Medikamente und Einnahmezeiten sich bestmöglich in den veränderten Essensrhythmus einfügen und wie engmaschig der Blutzucker zu kontrollieren ist, sollte ärztlich abgeklärt werden.

Der Ramadan Nutrition Plan der Diabetes and Ramadan International Alliance kann helfen, möglichst ohne Hypoglykämien tagsüber und Hyperglykämien abends durch die Fastenwochen zu kommen:

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