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Herzinsuffizienz
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Herzinsuffizienz früh konsequent behandeln

Patienten mit Herzschwäche sind oft schwerkrank und multimorbid. Ihre Lebenszeit ist verkürzt und ihre Lebensqualität verringert. Entscheidend für die Behandlung ist, welche Form der Dysfunktion vorliegt. Unabdingbar ist Therapie-Adhärenz. Dabei kann die PTA eine wertvolle Unterstützung sein.
AutorKontaktNicole Schuster
Datum 05.02.2021  16:00 Uhr

Nie zu früh zum Vorbeugen

Wer sein Herz möglichst lange gesund erhalten, beziehungsweise bei bestehender Herzschwäche die Prognose verbessern möchte, muss selbst aktiv werden. Rauchen und Alkoholkonsum schaden selbstverständlich. Komorbiditäten wie die arterielle Hypertonie, koronare Herzkrankheit (KHK), Fettstoffwechselstörungen, Arrhythmien, Diabetes mellitus, eine chronische Niereninsuffizienz oder Depression müssen bei Patienten mit Herzinsuffizienz konsequent behandelt werden. Die PTA kann Hilfestellungen anbieten, zum Beispiel Blutdruck und Blutzucker messen. Allerdings reichen punktuelle Messungen in der Apotheke nicht aus. Vielen Patienten hilft es auch, wenn man sie dazu ermuntert, regelmäßig ihre Werte, wozu neben Blutdruck und Blutzucker auch das Gewicht zählt, selbst zu bestimmen und zu dokumentieren. Weiterhin sollten die Patienten die empfohlenen Schutzimpfungen durchführen lassen. Die PTA kann auf die Impfprophylaxe gegen Pneumokokken sowie die jährliche Grippeimpfung hinweisen. 

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