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Influencerin pta.perle
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Inspirationsquelle Instagram

»Rückblickend waren es oft genau die Momente des Zweifelns, die mich zu den größten Veränderungen geführt haben«, schreibt PTA Jessica Werle in ihrem Instagram-Account. Das wollte PTA-Forum genauer wissen und hat mit @pta.perle gesprochen.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 20.08.2026  08:00 Uhr

»Manchmal braucht es einen Perspektivwechsel, um die Liebe zum eigenen Beruf wiederzuentdecken. Bei mir waren es der Wechsel der Arbeitsstelle und die völlig neue Instagram-Leidenschaft, die mir die Freude am Beruf wiedergegeben haben«, erzählt Jessica Werle aus dem badischen Forst. Wie geht das überhaupt – durch Instagram den Beruf neu entdecken?

»Ich bin seit rund fünf Jahren auf Instagram aktiv. Damals war meine Motivation, den PTA-Beruf in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Denn es ist ja doch oft so, dass die meisten Menschen mit dem Kürzel PTA nichts bis wenig anfangen können. In meinem Account habe ich dann Erlebnisse aus meinem Berufsalltag dargestellt. Und das hat tatsächlich etwas in mir ausgelöst: Ich habe sozusagen durch meine eigenen Beiträge die Leidenschaft für meinen Beruf wieder zurückgewonnen – weil ich gespiegelt bekam, dass die Sachen, die ich tagtäglich erlebe, gar nicht selbstverständlich, sondern eigentlich wunderschön sind.«

Jessica Werle war beruflich nicht von Anfang an auf Apotheke gepolt. Ursprünglich wollte sie Augenoptikerin werden. »Als Brillenträgerin habe ich mich immer auf die Termine beim Optiker gefreut. Mich hat es fasziniert, wie schnell man allein durch ein neues Brillenmodell eine Typveränderung hervorrufen kann.« Weil sie allerdings auf ihre Bewerbung für einen Ausbildungsplatz keine Zusage bekam, folgte sie dem Rat der Berufsberatung und bewarb sich als PKA in einer Apotheke.

Dort habe sie relativ schnell festgestellt: »Ich will nicht nur hinten sein, sondern nach vorne zu den Kunden. Ich habe den Handverkauf und den Kontakt mit den Kunden immer als eine Art Bühne gesehen – auch wenn es nur ein kleines Publikum ist«, so Werle. Insofern war die zweite Ausbildung zur PTA die logische Konsequenz. »Der Kontakt zu Menschen und ihnen etwas Positives mitzugeben, ist der Hauptgrund, warum ich PTA geworden bin.«

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