| Juliane Brüggen |
| 26.04.2026 12:00 Uhr |
In geschroteter Form sind alle Inhaltstoffe gut verfügbar, sie verderben jedoch schneller. / © Getty Images/Kinga Krzeminska
Leinsamen werden aus den Samenkapseln der Pflanze Lein (auch Flachs genannt) gewonnen. Neben den Samen selbst wird auch das Leinöl verwendet. Die Ölsaaten punkten unter anderem mit den enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und einem hohen Ballaststoffgehalt. Ein Teil der Ballaststoffe wirkt in Kombination mit Flüssigkeit wie ein Quellmittel, was die Verdauung fördert und zum Beispiel bei Verstopfung helfen kann.
Besonders günstige Inhaltstoffe im Überblick:
Beim Verzehr von Leinsamen ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.
Um von allen Inhaltstoffen und dem enthaltenen Leinöl zu profitieren, empfiehlt es sich, die Leinsamen in geschroteter Form zu verwenden. Die ganzen Samen passieren den Magen-Darm-Trakt größtenteils unverändert, bei ihnen steht vor allem die Schleimbildung im Vordergrund.
Geschrotete Leinsamen verderben schneller als ganze Samen. Daher sollten sie möglichst kühl und luftdicht gelagert sowie schnell verbraucht werden. Eine Alternative besteht darin, die ganzen Samen direkt vor dem Verzehr zu schroten.
Zur Behandlung von Verstopfung und weiteren Verdauungsbeschwerden sowie Hautentzündungen sind Leinsamen auch als nichtapothekenpflichtes Arzneimittel erhältlich. Sie werden als Schleimzubereitung zum Beispiel auch bei Schleimhautentzündungen eingesetzt.
Zur Einnahme von Medikamenten sollte nach dem Leinsamenverzehr ein Abstand von mindestens einer Stunde gelassen werden, da die Schleimstoffe die Wirkstoffe binden könnten.