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Ernährung kurz & knackig
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Linsen – wie sich die Sorten unterscheiden

Linsen gibt es in vielen Varianten – von rot, gelb, grün bis braun und schwarz. Eines haben sie gemeinsam: Sie sind reich an Proteinen, Ballaststoffen und Mikronährstoffen. Ein Überblick.
AutorKontaktJuliane Brüggen
Datum 03.10.2026  09:00 Uhr

Alltags-Boost

Einige Menschen reagieren auf Hülsenfrüchte wie Linsen mit Blähungen. Ursache sind unter anderem bestimmte Mehrfachzucker wie Stachyose, die von Darmbakterien im Dickdarm unter Bildung von Gasen abgebaut werden.

Für eine bessere Verträglichkeit sorgen folgende Tipps:

  • Getrocknete Linsen vor dem Verzehr in einem Sieb mit Wasser abspülen, um eventuelle Verschmutzungen zu entfernen; bei vorgegarten Hülsenfrüchten aus Konserve oder Glas sollten empfindlich reagierende Menschen laut BZfE die Flüssigkeit abgießen

  • Die angegebenen Zubereitungshinweise, zum Beispiel zur Koch- und Einweichzeit, einhalten

  • Getrocknete Linsen gegebenenfalls vor dem Kochen einweichen, zum Beispiel empfohlen bei großen Sorten wie Tellerlinsen – dies verkürzt die Kochzeit und kann die Bekömmlichkeit erhöhen; empfindliche Personen verwerfen dabei das Einweichwasser.

    Gut zu wissen: Die geschälten Varianten müssen nicht eingeweicht werden, was sie besonders interessant für die schnelle Küche macht. Auch bei vielen anderen Linsensorten ist Einweichen nicht zwingend erforderlich. 

  • Gewürze wie Fenchel, Kümmel, Kreuzkümmel, Bohnenkraut oder Majoran machen Hülsenfrüchte bekömmlicher

  • Wenn zuvor selten gegessen: Hülsenfrüchte allmählich in den Speiseplan integrieren; mit kleinen Portionen anfangen

  • Geschälte Linsen eignen sich für den Einstieg, da sie in der Regel gut verträglich sind

Quellen: Pütz, A., Linsen sind altbewährt und topmodern, PTA-Forum 2026; Bundeszentrum für Ernährung; Deutsche Gesellschaft für Ernährung

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