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Ernährung kurz & knackig
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Kürbis – was in der Herbstfrucht steckt

Ein Fakt, mit dem man auf der Halloween-Party glänzen kann: Botanisch gesehen gehört der Kürbis zu den Beerenfrüchten, ist also streng genommen kein Gemüse. Neben vielen Nährstoffen kann er mit weiteren Vorteilen punkten.
AutorKontaktPTA-Forum
Datum 31.10.2026  09:00 Uhr

Kürbisse gehören wie Gurke und Wassermelone zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Von den etwa 15 Arten der Gattung Cucurbita werden fünf Arten kultiviert, darunter Garten-Kürbis, Riesen-Kürbis und Moschus-Kürbis. Essbar sind rund 200 Kürbissorten.

Die Empfehlung, möglichst saisonal und regional einzukaufen, lässt sich mit Kürbissen im Herbst leicht umsetzen, denn dann gibt es sie zahlreich aus deutschem Anbau.

Besonders günstig ist

Kürbisse …

  • sind gut verträglich und auch für Menschen mit empfindlichem Magen geeignet
  • enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide, zum Beispiel die Vitamin-A-Vorstufe Beta-Carotin, und kleine Mengen an verschiedenen Mikronährstoffen wie Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine, Vitamin E und Vitamin C
  • enthalten Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen
  • bestehen zu etwa 85 Prozent aus Wasser und sind daher energiearm

Mini-Wissen

Viele Speisekürbisse lassen sich über mehrere Monate an einem kühlen und dunklen Ort lagern. Überschüssiger Kürbis kann portionsweise eingefroren werden.

Schmeckt ein Kürbisgericht bitter, sollte es nicht gegessen werden: Der Geschmack weist auf die giftigen Bitterstoffe Cucurbitacine hin. Speisekürbisse aus dem Handel sind in der Regel frei von diesen Stoffen, sie stecken jedoch in Zierkürbissen. Vorsicht ist vor allem bei eigenem Anbau geboten, wenn etwa versehentlich Saatgut für Zierkürbisse verwendet wird oder selbst gewonnenes Saatgut, bei dem sich Zierkürbisse »eingekreuzt« haben.

Auch die Kerne sind ein wertvoller Bestandteil des Kürbis: Sie gehören zu den Ölsaaten und sind anders als das Fruchtfleisch energiereich. Sie liefern Nährstoffe wie Proteine, ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe. Man kann die Kerne auch selbst zubereiten und zum Beispiel trocknen oder rösten.

Alltags-Boost

Schon kleine Routinen machen einen Unterschied:

  • Verschiedene Sorten ausprobieren, zum Beispiel Hokkaido, Butternut, Muskat- oder Spaghetti-Kürbis

    Beispiele: Der Klassiker Hokkaido zum Backen oder für Suppen, der aromatische Butternut-Kürbis als Gemüsebeilage, Muskatkürbis aufgrund des leicht süßlichen Geschmacks für Salate und Süßspeisen, Spaghetti-Kürbis als glutenfreie Pasta-Alternative

  • Beim Einkauf zu kleineren Exemplaren mit Stiel greifen, da diese meist ein festes Fruchtfleisch haben, wenig faserig und geschmacksintensiv sind

  • Der Kürbis sollte keine Dellen oder weiche Stellen haben, der Stiel trocken und nicht matschig sein.

  • Den Klopftest machen: Reife Kürbisse klingen hohl.

  • Um die Schale leichter entfernen zu können, den Kürbis zunächst im Ganzen (vor)garen, beispielsweise im Backofen; vorher die Schale mit der Gabel an einigen Stellen einstechen

    Gut zu wissen: Bei bestimmten Kürbissorten kann die Schale mitgegessen werden, zum Beispiel bei Hokkaido oder Patidou-Kürbis (auch Sweet Dumpling genannt).

  • Zu Kürbis passen verschiedene Gewürze, zum Beispiel Curry, Chili, Ingwer oder Muskat.

Quellen: Schmitz, J. Herbstzeit ist Kürbissaison, PTA-Forum 2021; Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), Kürbisse: Gesundheit und Umwelt (aufgerufen am 27.10.2026)

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