Besonders zu Halloween sieht man viele geschnitzte Kürbisse. / © Getty Images/evgenyatamanenko
Kürbisse gehören wie Gurke und Wassermelone zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Von den etwa 15 Arten der Gattung Cucurbita werden fünf Arten kultiviert, darunter Garten-Kürbis, Riesen-Kürbis und Moschus-Kürbis. Essbar sind rund 200 Kürbissorten.
Die Empfehlung, möglichst saisonal und regional einzukaufen, lässt sich mit Kürbissen im Herbst leicht umsetzen, denn dann gibt es sie zahlreich aus deutschem Anbau.
Kürbisse …
Viele Speisekürbisse lassen sich über mehrere Monate an einem kühlen und dunklen Ort lagern. Überschüssiger Kürbis kann portionsweise eingefroren werden.
Schmeckt ein Kürbisgericht bitter, sollte es nicht gegessen werden: Der Geschmack weist auf die giftigen Bitterstoffe Cucurbitacine hin. Speisekürbisse aus dem Handel sind in der Regel frei von diesen Stoffen, sie stecken jedoch in Zierkürbissen. Vorsicht ist vor allem bei eigenem Anbau geboten, wenn etwa versehentlich Saatgut für Zierkürbisse verwendet wird oder selbst gewonnenes Saatgut, bei dem sich Zierkürbisse »eingekreuzt« haben.
Auch die Kerne sind ein wertvoller Bestandteil des Kürbis: Sie gehören zu den Ölsaaten und sind anders als das Fruchtfleisch energiereich. Sie liefern Nährstoffe wie Proteine, ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe. Man kann die Kerne auch selbst zubereiten und zum Beispiel trocknen oder rösten.
Schon kleine Routinen machen einen Unterschied:
Der Kürbis ist ein Herbstklassiker: Er ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch nährstoffreich, in der Küche vielseitig verwendbar und kann lange gelagert werden.
Quellen: Schmitz, J. Herbstzeit ist Kürbissaison, PTA-Forum 2021; Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), Kürbisse: Gesundheit und Umwelt (aufgerufen am 27.10.2026)