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Herbst-Impfungen
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Mehr Prävention, weniger Komplikationen

Es gibt viele gute Gründe, sich gegen Influenza- und Respiratorische Synzytial-(RS-)Viren sowie gegen Pneumokokken impfen zu lassen. Warum sind dennoch die Durchimpfungsraten so niedrig?
AutorKontaktElke Wolf
Datum 14.11.2024  14:00 Uhr

Pneumokokken-Last

Als weitere unterschätzte Infektion, die aber per Impfung verhindert werden kann, stellte der Experte die Pneumokokken-Pneumonie vor. »Sie ist die häufigste zum Tode führende Infektionserkrankung in Industrieländern.« Ziel der Impfung mit dem 20-valenten Konjugatimpfstoff (PCV20, Prevenar® 20) als Standardimpfung bei allen ab 60 Jahren sei es, das Risiko für eine invasive Pneumokokken-Pneumonie zu senken. Im Vergleich zu gesunden Menschen ist das Risiko dafür zum Beispiel bei Vorliegen eines chronischen Grundleidens wie Diabetes mellitus, COPD oder einer chronischen Herzerkrankung immerhin um den Faktor 3 erhöht.

Der Konjugatimpfstoff hat im Vergleich zum bisher empfohlenen 23-valenten Polysaccharidimpfstoff Pneumovax® Einfluss auf die nasopharyngeale Kolonisation mit Pneumokokken. Zudem baue er ein immunologisches Gedächtnis auf, was bei der 23-valenten Vakzine nicht der Fall sei.

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